Koh Gabriel Kameda (Deutschland)

Koh Gabriel Kameda ist Gewinner des 1. Preises des Internationalen Violinwettbewerbs Henryk Szeryng in Mexico, wurde in Deutschland geboren und studierte bei Prof. Josef Rissin an der Hochschule für Musik Karlsruhe und bei Pinchas Zukerman an der Manhattan School of Music, New York. Sein Debut gab Koh Gabriel Kameda im Alter von 13 Jahren mit dem Violinkonzert Nr. 5 von Henri Vieuxtemps und dem Baden-Badener Sinfonie Orchester, seitdem spielt er in den Konzertsälen Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas und trat mit verschiedenen Ensembles und Orchestern auf. Darunter die Staatskapelle Dresden, Berliner Sinfonikern, Sinfonie Orchester des Südwest Rundfunk, Sinfonie Orchester des ORF (Österreich), Sinfonie Orchester des BRT (Belgien), Osaka Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra und viele andere. Eine sehr bedeutendes Zusammentreffen für Kameda waren die Konzerte mit Witold Lutoslawski 1993. Ein Jahr noch vor dem Tod des polnischen Komponisten führte er unter dessen Leitung das Werk Chain II auf, dabei enstand auch der letzte Live-Mitschnitt des Komponisten. Eines der Projekte von Koh Gabriel Kameda sind seine Konzerte in Krankenhäusern. Im April 2002 brachte Koh Gabriel Kameda das Violinkonzert von Louis Gruenberg (ursprünglich in Auftrag gegeben und aufgenommen von Jasha Heifetz im Jahr 1945) in Japan mit dem New Japan Philharmonic unter dem Dirigat von Maestro Gerard Schwarz zur Uraufführung. Von 2004 bis 2009 unterrichtete Koh Gabriel Kameda als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz, 2010 wurde er zum Professor and die Hochschule für Musik Detmold berufen, seit Herbst 2018 ist er Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.