Jury

  • Jury-Vorsitz: Rolf-Dieter Arens
  • Peter Cossé
  • Koos Groen
  • Michael Obst
  • Konstantin Scherbakow
  • Erik T. Tawaststjerna
  • Maria Tipo
  • Dénes Varjon 

Repertoire

1. Runde

a) F. Liszt: eine Etüde aus Etudes d'exécution transcendante (S 139) oder Grandes études Paganini (S 141)

b) G. Ligeti: eine Etüde nach Wahl c) F. Liszt: Les jeux d'eau à la Villa d'Este (S 163)

2. Runde

a) J. Haydn eine Sonate nach Wahl

b) ein Werk nach Wahl von A. Schönberg, A. Berg oder A. Webern

c) F. Liszt: Bénédiction de Dieu dans la solitude (S 173) | Ungarische Rhapsodie Nr. 16 oder Nr. 19 (S 244) |  Bagatelle sans tonalité (S 216a)

d) ein eigens für den Wettbewerb komponiertes Werk (5-7 min)

3. Runde

F. Liszt: Sonate h-Moll (S 178)

Finale

F. Liszt: Klavierkonzert Es-Dur (S 124) oder Klavierkonzert A-Dur (S 125) mit Begleitung eines Orchesters

Preise

1. Preis: 10.000 EURO
2. Preis: 6.000 EURO
3. Preis: 4.000 EURO

Alle Kandidaten, die die 2. Runde erreicht haben, erhalten ein Diplom.

Sonderpreise


  1. Stipendium für den begabtesten osteuropäischen Teilnehmer (Preisträger ausgenommen) für ein Semester an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Dieser Preis wird gestiftet von Dr. Rainer Braunschweig (München).

  2. Für die beste Interpretation von Bénédiction de Dieu dans la solitude in der 2. Runde: Ein Konzertengagement für einen Klavierabend im Steingraeber Rokokosaal Bayreuth während der Bayreuther Festspiele mit einer Konzertgage von 1.000 Euro. Konzertinstrument ist der Liszt-Flügel von Eduard Steingraeber. Dieser Preis wird gestiftet von der Pianofortefabrik Steingraeber & Söhne Bayreuth.

  3. Für die beste Interpretation der h-Moll-Sonate von F. Liszt: Konzertmatinee in der Altenburg zu Weimar mit einer Gage von 1.000 Euro. Dieser Preis wird gestiftet von der Franz-Liszt-Gesellschaft e.V. Weimar.

  4. Konzertmatinee im Schlosstheater Ballenstedt mit einer Konzertgage von 1.000 Euro. Dieser Preis wird gestiftet von dem Theaterverein Ballenstedt / Anhalt.

Anschlußkonzerte | Produktionen

- mdr Sinfonieorchester Solistenkonzert
- weitere Soloauftritte
- Rundfunkproduktion bei DeutschlandRadio Berlin
- Rundfunkproduktion beim mdr
- CD-Produktion

Teilnahmebedingungen

  1. Der 4. Internationale Franz Liszt Klavierwettbewerb wendet sich an Pianisten aller Staatsangehörigkeiten, die nach dem 1. Januar 1972 geboren sind.

  2. Der Wettbewerb ist in allen Runden öffentlich. Über die Reihenfolge des Auftretens der Teilnehmer entscheidet das Los. Die Reihenfolge der Werke in jeder Auswahlprüfung kann der Kandidat selbst bestimmen. Das eingereichte Programm darf nach der Anmeldung nicht mehr verändert werden. Alle Werke sind auswendig vorzutragen, mit Ausnahme der Auftragskomposition in der 2. Runde.

    Auslosung: 24.10.2003, 16.30 Uhr
    Finalkonzert: 2.10.2003 mit der Staatskapelle Weimar unter Jac van Steen

  3. Die Preisträger müssen ihren Preis persönlich in Empfang nehmen. Die Preisverleihung findet im Anschluss an das Finalkonzert statt.

  4. Der Wettbewerb darf aufgenommen bzw. übertragen werden. Die Aufnahmen bewirken keinen Anspruch auf jegliche Rechte.

  5. Der Veranstalter lehnt jegliche Haftpflicht für Personenunfälle während des Wettbewerbs ab.

  6. Reise- und Hotelkosten tragen die Teilnehmer. Osteuropäische Teilnehmer können sich um einen Zuschuss zu diesen Kosten formlos bewerben. Es besteht kein Anspruch auf einenZuschuss.

  7. Für die Teilnehmer der 2. Runde übernimmt der Wettbewerb ab dieser Runde die Kosten für die Unterkunft (maximal 25 Euro pro Person und Tag.)

  8. Die Kandidaten erklären sich bei der Anmeldung mit den Bedingungen des Wettbewerbs einverstanden sowie mit möglichen Änderungen in der Zusammensetzung der Jury.

  9. Gegen die Entscheidungen der Jury kann kein Einspruch erhoben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.