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Workshopwochende am 18./19. Januar 2020

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Der Studiengang Jazz an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT besteht seit 1993. Seine Gründung geht auf die Pionierleistung und die bis heute prägenden Visionen des weltberühmten Jazz-Posaunisten Albert Mangelsdorff zurück. Ganz im Sinne des Namensgebers Franz Liszt fördert die Hochschule in ihrer über 140-jährigen Geschichte neue und neueste Musik in den Bereichen Komposition und Interpretation.

Die Jazzausbildung an der Musikhochschule in Weimar ist eine mittlerweile über 20-jährige Geschichte von Hochkarätigkeit und Erfolg. So gab es schon ab Anfang der 1970er Jahre an der HfM als einer der ersten Hochschulen in Deutschland einen Studiengang "Tanz und Unterhaltungsmusik", aus dem einige erfolgreiche Jazzmusiker der DDR hervorgegangen sind.

Im Oktober 2015 wurde mit der Zusammenführung der entsprechenden Ausbildungsbereiche das Institut für Neue Musik und Jazz geschaffen, ein progressives Institut, in dem der Jazz in seiner stilistischen Bandbreite mit dem zentralen Element der Improvisation in eine unmittelbare Beziehung mit der Komposition der Neuen Musik tritt.
Die Fusion ermöglicht Freiräume für innovative "hybride" Kompositions- und Improvisationsformen und schafft durch die Bachelor-Master-Modularisierung neue integrative Strukturen. Studenten können sich innerhalb des Kursangebotes freier bewegen und dürfen ihre Inspiration aus ganz unterschiedlichen Quellen beziehen.

Dabei erweist sich die Verzahnung zu der ruhmvollen Geschichte der Stadt Weimar geradezu als Auftrag, diesen Bereich der Musik nicht zuletzt wegen des kreativen Grundansatzes als notwendigen Bestandteil der kulturellen Entwicklung zu integrieren.

Entscheidende Einschnitte in der Entwicklung stellen dabei die Novellen der Studienordnungen der Jahre 1996/97 sowie 2004 dar, in denen durch schärfere Profilierung der Fachspezifik im besonderen im Bereich der Jazzkomposition und der Jazztheorie notwendige, flankierende Maßnahmen zu einer professionellen Ausbildung der Studierenden zu konkurrenzfähigen Jazzmusikern bzw. Jazzpädagogen getroffen worden sind.

Entscheidende Einschnitte in der Entwicklung stellen dabei die Novellen der Studienordnungen der Jahre 1996/97 sowie 2004 dar, in denen durch schärfere Profilierung der Fachspezifik im besonderen im Bereich der Jazzkomposition und der Jazztheorie notwendige, flankierende Maßnahmen zu einer professionellen Ausbildung der Studierenden zu konkurrenzfähigen Jazzmusikern bzw. Jazzpädagogen getroffen worden sind.
Albert Mangelsdorff | Foto: Klaus Mümpfer
Diese Maßnahmen stellten die Grundlage für das deutlich angestiegene Leistungspotential bei den Studierenden dar. Der Indikator in der Folgezeit war eine Verdichtung an hausinternen sowie – externen Erfolgen. So konnte man eine grundsätzliche Zunahme an Motivation, die Leistungssteigerung in Hochrangprojekten, sowie bessere Resultate in den Abschlüssen verzeichnen. Besonders erfreulich und bestätigend sind in diesem Zusammenhang Erfolge, die sich  postgradual einstellen und sich in Form von Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt ausdrücken.

Die schon von Beginn der Jazzausbildung in Weimar an gültige und umgesetzte Überzeugung der Kollegen des Institutes für Jazz, Projekte immer auch unter dem Gesichtspunkt interdisziplinärer Ausgestaltung zu realisieren, hat sich bewährt. So hat der Erfolg dieser Vision, der zeitgemäßen Integration von Studierenden aus dem Bereich des klassischen Instrumentariums, stets Recht gegeben.