Foto: Susanne Tutein

Für den Klimaschutz und die Kraft der Musik

Präsentation des neu folierten Liszt-Busses vor dem Fürstenhaus

Eine neue Kooperationsvereinbarung sorgt für noch mehr Dynamik im Stadtbild: Zunächst für die kommenden drei Jahre rollt ein Wasserstoffbus der Stadtwirtschaft Weimar mit einer jung, bunt und humorvoll gestalteten neuen Folierung durch die Straßen. Der nach Franz Liszt benannte Gelenkbus wurde mit spielenden und springenden Musiker*innen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar beklebt – und wird als bewegtes Symbol für mehr Klimaschutz und die Kraft der Musik künftig sehr präsent sein.

Der Bus wurde der Öffentlichkeit am Mittwoch, 24. Juni im Rahmen des Dies Academicus, des 154. Hochschulgeburtstags, auf dem Platz der Demokratie vor dem Fürstenhaus präsentiert. Für festliche Begleitung sorgte das Ensemble „Liszt Brass“. Im Rahmen der neuen Kooperation bietet die Stadtwirtschaft Weimar den Musikstudierenden interessante und teils innovative Auftrittsmöglichkeiten: sei es im Weihnachtsbus, in Senioren- und Pflegeeinrichtungen, auf Busrundfahrten – oder vielleicht auch einmal in den städtischen Schwimmbädern.

„Als Stadtwirtschaft verstehen wir uns nicht nur als Dienstleister für die Menschen in Weimar, sondern auch als Partner für die Stadtgesellschaft. Deshalb setzen wir bewusst auf Kooperationen mit lokalen Institutionen. Mit der Hochschule für Musik verbinden wir nachhaltige Mobilität mit Kultur und machen beides im Stadtbild sichtbar. So entstehen Projekte, die einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen und Weimar noch lebenswerter machen“, sagt Bernd Wagner, Geschäftsführer der Stadtwirtschaft Weimar.

„Die Hochschule für Musik schätzt sich sehr glücklich, dass sie mit der Stadtwirtschaft gemeinsam einen solchen Bus auf die Straßen von Weimar bringt“, sagt der Vizepräsident für Praxis, Prof. Christian Wilm Müller. „Wir sind sehr froh, dass unsere Mitarbeiterin Susanne Tutein ein solch fantastisches Layout für den Bus entworfen hat.“ Der Bus sei nicht nur eine Werbung für die Hochschule, sondern auch für alternative und umweltfreundliche Antriebe, die sich ausbreiten sollten. „Zugleich ist es für die Hochschule ein Gewinn, mit der Stadtwirtschaft gemeinsam Konzerte auch zu Menschen zu bringen, die vielleicht nicht selbst kommen können“, so Müller. Es gebe viele gemeinsame Ideen, die für alle Seiten gewinnbringend seien.

[25.06.2026]