
World Wide Weimar
Ein internationales Konzerterlebnis bringt Musikkulturen aus aller Welt auf die Bühne
Virtuosität steckt in allen Musik-Kulturen: Mit dieser Perspektive bringt die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar seit 2023 unter dem Titel „World Wide Weimar“ Musikkulturen aus aller Welt auf die Bühne und erweitert damit bewusst, was in einem Konzertsaal zu hören ist. Zur inzwischen vierten Auflage dieses Formats lädt die Hochschule am Montag, 18. Mai, um 19:00 Uhr in den Festsaal des Fürstenhauses ein. Der Eintritt ist frei!
Das Programm vereint internationale Studierende, Mitarbeitende und Stipendiat*innen zu einem vielfältigen Abend an der Schnittstelle von klassischer und traditioneller Konzertmusik, transkultureller Begegnung und akademischem Austausch. Den Auftakt macht die amerikanische Gitarristin Veronica Eres mit der „Rondeña“ von Regino Sainz de la Maza (1962). Im Anschluss begrüßt Dr. Jens Ewen, Vizepräsident für Strategische Hochschulentwicklung, die Gäste offiziell.
In einem kurzen Gespräch gibt Veronica Eres gemeinsam mit Ly Tran, Leiterin des International Office, Einblicke in ihr Forschungsthema Musiker*innengesundheit. Im Anschluss präsentiert Junpeng Huan, Student der elementaren Musikpädagogik, das zeitgenössische Werk „San“ – ein neunminütiges Stück für chinesische Trommeln und Performance. Weitere Auftritte kommen von Erasmus-Studierenden aus ganz Europa: von der italienischen Flötistin Alice Paron, dem spanischen Schlagwerker Samuel Queralt Verdecho sowie einem Posaunenquartett mit Studierenden aus Portugal und Spanien.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des DAAD-Preises 2026 an Maria Varnava, Studentin im Master Kulturmanagement, die für ihr herausragendes gesellschaftlich-interkulturelles Engagement für die Hochschulgemeinschaft ausgezeichnet wird.
Den Abschluss bildet das Aban Ensemble der wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Koordinatorin des „UNESCO Chair on Transcultural Music Studies“, Mitra Behpoori, mit einem Programm traditioneller persischer Musik und eigener Arrangements, gespielt auf Tar, Kamancheh und Percussion.
[06.05.2026]
