V.l.nr.: Anna Puhr, Pfarrerin der Kreuzkirche Wimar, Dr. Katja Deinhardt, Landesarchiv Thüringen, Dr. Teresa Tenbergen Pfarrerin der Stadtkirche St. Peter und Paul, Dr. Cornelia Erdmann, ACC Galerie Weimar e.V., Elke Siedhoff-Müller, Klassik Stiftung Weimar, Julia Miehe, Kulturdirektion Weimar, Stephan Zänker, Haus der Weimarer Republik, Dr. Alf Rößner, Uta Junglas, Stadtmuseum Weimar, Prof. Anne-Kathrin Lindig, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Andrea Dietrich, Dr. Ulrike Lorenz, Klassik Stiftung Weimar, Jens Braun, Tourist Information Weimar, Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Dorian Dreher, Deutsches Nationaltheater Weimar, Ulrike Köppel, Ilka Kunze, weimar GmbH | Foto: weimar GmbH | Benjamin Schumann

Weiblich Weimar

Weimars Kulturpartner*innen kündigen gemeinsam Themenjahr 2027/28 an

Mit der Wiedereröffnung des Ostflügels des Weimarer Stadtschlosses im Oktober 2026 beginnt für die Klassik Stiftung Weimar auch ein neues Kapitel in der Gestaltung ihrer Themenjahre. Gemeinsam mit allen Weimarer Kulturinstitutionen richtet sie den Blick auf die Angebote in den Jahren 2027 und 2028 und stellt sie unter das starke Thema „Weiblich Weimar“.

Die Weimarer Kulturpartner*innen bringen ihre Programme zu einem gemeinsamen Thema zusammen. Museen, Archive, Gedenkstätten und weitere Einrichtungen erzählen die Geschichten bedeutender Frauen der Goethe-Zeit, der Moderne und der Gegenwart aus unterschiedlichen Perspektiven. So entsteht ein stadtweites Kulturprogramm mit Ausstellungen, Veranstaltungen, künstlerischen Experimenten und öffentlichen Debatten, das Besucher*innen dazu einlädt, Weimar neu zu entdecken.

Bereits seit Herbst 2025 arbeiten die Partner*innen eng zusammen. In regelmäßigen Treffen entwickeln sie Inhalte, stimmen Programme aufeinander ab und schaffen gemeinsame Angebote. Koordiniert wird die Zusammenarbeit von der weimar GmbH, die auch die grafische Entwicklung des gemeinsamen Auftritts verantwortet. Unterstützt wird das Vorhaben durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum.

Die enge Kooperation bietet zahlreiche Vorteile: Sie erleichtert Besucher*innen die Orientierung, schafft größere Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus und stärkt Weimar als Kultur- und Reiseziel. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Hotellerie, Gastronomie und weiteren touristischen Partner*innen. So profitieren nicht nur die beteiligten Kulturinstitutionen, sondern die gesamte Stadt.

Einen ersten Ausblick auf das gemeinsame Programm geben die Kulturpartner*innen am 30. Juni 2026 im „Weimarer Zimmer“, der Dependance der Klassik Stiftung Weimar bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Dort stellen sie die Themenjahre „Weiblich Weimar“ sowie erste Ausstellungen und Dialogformate in 2027 und 2028 vor.

Diese Institutionen gestalten “Weiblich Weimar”:

Museen und Galerien: Klassik Stiftung Weimar mit allen Häusern, Haus der Weimarer Republik, ACC-Galerie, Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, Stadtmuseum Weimar, Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau Dora, Women Art Galerie

Theater: Deutsches Nationaltheater Weimar, Kunstfest Weimar, sowie die kleineren Bühnen

Universitäten und Bildungseinrichtungen: Bauhaus-Universität Weimar, Hochschule für Musik FRANZ LISZT, Landesarchiv Thüringen, Stadtarchiv Weimar, Stadtverwaltung Weimar, Kulturdirektion Weimar, Evangelische Kirche Weimar, Volkshochschule Weimar

Tourismuspartner: Tourist-Information Weimar, Stadtführer, Händler und Manufakturen, Gastronomen und Hoteliers

[Pressemitteilung der Klassik Stiftung Weimar, 29.06.2026]