
Leuchtende Liedmosaike
Öffentliche Meisterkurse, Rezitals und Konzerte im Rahmen der „Liedtage XIX“
Zum inzwischen 19. Mal laden die klangfarbenreichen Liedtage zu Entdeckungsreisen an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar ein. Vom 2. bis 19. Juni steht das Fürstenhaus ganz im Zeichen der künstlerischen Liedgestaltung. Der Eintritt zum Meisterkurs samt Abschlusskonzert, zum Lecture-Rezital sowie zu den verschiedenen Liederabenden ist frei. Die künstlerische Leitung der „Liedtage XIX“ hat Prof. Karl-Peter Kammerlander inne.
Den Beginn macht von Dienstag, 2. Juni bis Freitag, 5. Juni ein öffentlicher Meisterkurs zum Thema „Amerikanisches Lied“ mit dem Gastdozenten Robert B. Dundas aus den USA. Der Einfluss von Jazz, Spiritual und Musical ist unverkennbar. Bekannte Namen wie Samuel Barber und Charles Ives stehen dabei neben solchen, die hierzulande nie aufgeführt wurden, darunter Ernest Charles, Charles Griffes, Andre Previn, Brad Mehldau und John Jacob Niles. Kennenlernen kann man diese Musik in einem Abschlusskonzert „Amerikanisches Lied“ am Sonntag, 7. Juni um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus, moderiert von Prof. Thomas Steinhöfel.
Das Liedschaffen von Peter Gast (1854-1918) steht im Zentrum eines Lecture-Rezitals am Dienstag, 9. Juni um 18:00 Uhr in Raum 108 des Fürstenhauses. Peter Gast war eine bedeutende, heute wenig bekannte Figur der Spätromantik im Umfeld von Friedrich Nietzsche. Den Vortrag hält Gastdozent Robert B. Dundas. Es folgen zwei „Liedmosaike“ am 17. und 18. Juni, jeweils um 19:30 Uhr ebenfalls in Raum 108 des Fürstenhauses. Beide werden von Karl-Peter Kammerlander moderiert. Auf dem Programm stehen u.a. Auszüge aus Robert Schumanns „Frauenliebe und -leben“, Franz Schuberts Mignon-Gesänge und das erste Liedopus von Richard Strauss.
Zum Abschluss der „Liedtage XIX“ gibt es am Freitag, 19. Juni um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus einen Liederabend mit Werken von Max Bruch. Die Moderation übernimmt hier Kathrin Stöck. Es erklingt ein früher Liederzyklus op. 7 mit Texten von Bruchs Schwester Mathilde sowie der Liederzyklus op. 33, der von Max Bruch als Kapellmeister in Sondershausen vollendet wurde. Zudem wird der erste Teil des Liederzyklus' op. 17 einigen Liedern von Hugo Wolf gegenübergestellt.
[29.05.2026]
