Deutschland-Stipendiat*innen 2025/26 | Foto: Thomas Müller

Ausgezeichnet!

Deutschland-Stipendiat*innen präsentieren sich am 7. Juni in einem vielfältigen Programm

Quer durch die Musikgeschichte, auf allen möglichen Instrumenten und in den verschiedensten Besetzungen präsentieren die Deutschland-Stipendiat*innen der Weimarer Musikhochschule ihr künstlerisches Können. Mit Musik von Johann Sebastian Bach bis zu Harry Belafonte wird am Sonntag, 7. Juni um 11:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus gespielt und gesungen, aufgelockert durch kurze Interviews und eine Konzertmoderation. Der Eintritt ist frei!

Der bunte Konzertreigen mit dem Titel „Ausgezeichnet!“ wird von einem Klaviertrio von Johannes Brahms eröffnet, gefolgt von einer Bach-Toccata auf dem Akkordeon sowie zwei Liedern aus Robert Schumanns beliebtem Zyklus „Frauenliebe und -leben“. Nach einem musikalischen Exkurs zum sechsten Streichquartett Mendelssohns ist das Lied „For Good“ aus dem Musical „Wicked“ von Stephen Schwartz zu hören. Weitere Programmpunkte sind eine Spohr-Fantasie für Harfe, der wunderschöne 1. Satz aus der „Frühlingssonate“ Beethovens sowie ein Auszug aus dem Sextett für zwei Hörner und Streicher – ebenfalls aus der Feder Ludwig van Beethovens.

In der zweiten Konzerthälfte ist zunächst der Song „Turn the world around“ von Harry Belafonte zu erleben, bevor eine Skrjabin-Klaviersonate, ein Trio aus Mozarts Oper „Così fan tutte“ sowie eine „Erinnerung an Mozart für Zauberflöte solo“ weitere Klangfarben hinzufügen. Das Konzert der Deutschland-Stipendiat*innen klingt auf dem Akkordeon mit Franz Liszts Transzendentaler Etüde Nr. 4 sowie dem feurigen „Navarra“ für zwei Violinen und Klavier von Pablo de Sarasate aus.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Stiftungen, Unternehmen und privaten Förderern konnten an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar insgesamt 42 Deutschlandstipendien für das laufende Studienjahr vergeben werden. Die Stipendiat*innen werden mit monatlich 300 Euro unterstützt. Gewährt werden die Stipendien, die jeweils zur Hälfte von privaten Spender*innen und vom Bund finanziert werden, für herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen, oder für besondere Erfolge. Berücksichtigt werden bei der Auswahl zudem gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

[29.05.2026]