Foto: Thomas Müller

Neuer Rekord

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar vergibt 42 Deutschlandstipendien im Studienjahr 2025/26

So viele waren es noch nie: Dank der tatkräftigen Unterstützung von Stiftungen, Unternehmen und privaten Förderern können für das laufende Studienjahr an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar insgesamt 42 Deutschlandstipendien vergeben werden. Im Rahmen einer Feierstunde im Roten Salon der ALTENBURG erhielten die Stipendiat*innen ihre Urkunden am Mittwoch, 21. Januar offiziell aus den Händen von Hochschulpräsidentin Prof. Anne-Kathrin Lindig.

Die Stipendiat*innen werden mit monatlich 300 Euro im Zeitraum vom Oktober 2025 bis September 2026 unterstützt. Gewährt werden die Stipendien, die jeweils zur Hälfte von privaten Spender*innen und vom Bund finanziert werden, für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums, oder für besondere Erfolge. Berücksichtigt werden bei der Auswahl zudem gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

Eine der größten Stipendiengeberinnen ist in diesem Studienjahr erneut die Ernst-Freiberger-Stiftung. Sie vergibt insgesamt zehn „Christoph-Stölzl-Deutschlandstipendien“. Von diesen profitieren Mikhail Verkhoglyadov (Gesang), Erika Cherkez (Violine), Emilia Andresen (Viola), Victoria Ohnimus (Violoncello), Emily Hoppe (Harfe), Tatevik Meliksetyan (Flöte), Tanya Starykh (Horn), Arild Niels Lauritz Hansen (Schulmusik), Kseniya Orlova (Akkordeon) und Ben Lepetit (Klavier).

Mit ebenfalls zehn Stipendien fördert die Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung Nataliia Zhelezniak (Gesang), Liza Bukia und Can Sarac (Klavier), Rodrigo Gonzalo Pandorfa Garrido (Violine), Marlene Ju (Viola), Sarah Magdalena Trommler (Schulmusik), Beatriz Ferreira Pinto (Gitarre), Erik Schumacher (Klavier und Orchesterdirigieren), Leonhard Friese (Akkordeon) und Armin Bacher (Horn).

Mit weiteren zehn Stipendien engagiert sich die NEUE LISZT STIFTUNG / Romy-Gohlke-Stiftung. Ihre Förderung gilt Klara-Justine Heil und Lasse Becker (Violine), Juliane Vogelsang (Kulturmanagement), Gesa Winkler, Eva Henriette Hermerschmidt, Pedram Ghaffari und Jonas Witt (Musikwissenschaft), Karl Winkelbauer (Gitarre), Lucie Marei Müller (Gesang) sowie Benedikt Strasser (Horn). Hinzu kommen drei Stipendien der NEUE LISZT STIFTUNG / Carin Riesen-Stiftung für Enrique Rodrigues (Violine), Tami Benecke (Jazz-Gesang) und Samuel Glowka (Musikwissenschaft).

Zwei weitere Stiftungen übernehmen jeweils zwei Stipendien: Die Ernst-Abbe-Stiftung unterstützt Pijus Cesaitis (Violine) und Friederike Schick (Klarinette). Von der Hans-Thomann-Stiftung profitieren Helena Jensch (Improvisierter Gesang) und Florian Fischer (Jazz-Drumset). Ebenfalls doppelt engagiert sich die Dr. Aldinger & Fischer Grundbesitz- und Vermarktungs GmbH mit Stipendien für Alrun Sawallisch (Gesang) und Elina Serebriakova (Klavier).

Hinzu kommen Spender*innen, die mit ihrem Engagement Einzelstipendien ermöglichen: So erhält Luca Siede (Schulmusik) ein Deutschlandstipendium mit der Unterstützung von Prof. Dr. Roland Merten und Prof. Dr. Ada Sasse, während sich Anselm Siebelitz (Violoncello) über die Förderung durch Dr. Joachim Löhr und Monika Löhr freut. Ein weiteres Stipendium erhält Luisa Baier (Klavier), gefördert von Frau Dr. Eberbach-Born und Prof. Dr. Eberbach.

[22.01.2026]