
Kreative Vielfalt
Drittes Konzert des Instituts für Neue Musik und Jazz bewegt sich zwischen Liszt und Latin-Jazz
Einmal pro Jahr zeigt das Institut für Neue Musik und Jazz der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar das ganze Kaleidoskop seines kreativen Schaffens. Zum dritten Institutskonzert wird nun am Montag, 20. Januar um 19:30 Uhr in den Festsaal Fürstenhaus eingeladen, bei dem vom Akkordeon-Solo bis zum großen Jazz-Ensemble ein buntes musikalisches Spektrum zu erleben sein wird. Der Eintritt ist frei!
„Mit dem Namen des Instituts für Neue Musik und Jazz ist eine besondere kreative Vielfalt verbunden, da in diesem Institut die Fachrichtungen Akkordeon, Jazz, Komposition sowie das Studio für elektroakustische Musik miteinander verknüpft sind“, sagt die Institutsdirektorin und Akkordeon-Professorin Claudia Buder. „Diese Fachrichtungen arbeiten in besonderem Maße mit innovativen und ungewohnten Formaten. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, all diese stilistische Vielfalt gebündelt in einem Konzert zu erleben.“
Der Studienbereich Akkordeon präsentiert sich mit drei Studierenden. Kseniva Orlova spielt zwei kurze Sätze aus dem Zyklus „Erz“ des finnischen Komponisten Jukka Tiensuu, und ihre Kommilitonin Amrita Decaëns Singh aus Paris wird zeigen, wie Franz Liszt auf dem Akkordeon klingt.
Ingmar Rosenthal bringt eine außergewöhnliche Komposition des amerikanischen Bandleaders und Komponisten John Zorn zu Gehör: Mit „Road Runner“ wird das Akkordeon zur Zauberkiste für musikalische Cartoons.
Der Studienbereich Jazz wird u.a. mit einem interdisziplinären „Large Ensemble“ vertreten sein. Das Ensemble „Don’t worry, it’s out of control” unter der Leitung von Nicklas Koppe möchte die aktuelle Klimakrise aus der Perspektive des Jahres 2100 betrachten. Musikalisch bewegt es sich dabei zwischen Latin-Jazz, zeitgenössischer Musik und klassischer Harmonik.
Neben Schlagzeug und Gitarren sind u.a. auch Klarinette, Saxophon und Posaune auf der Bühne zu erleben. Zu hören ist außerdem ein „Loop-Ensemble“ unter der Leitung von Prof. Michael Schiefel.
Den Studienbereich Neue Musik repräsentiert Paulina Sofie Kiss, die seit 2018 elektroakustische Komposition am „Studio für elektroakustische Musik“ bei Prof. Maximilian Marcoll studiert. Unter dem Synonym „PS:Kiss“ erforscht die Studentin mit einer konzeptbasierten Improvisation die – nach eigener Aussage – „unendlichen Weiten des Modularsystems, in einer Mixtur aus Komposition und freier Improvisation“.
[15.01.2025]
