Foto: Maik Schuck

Klangliche Schönheit

Die „Tage der Kammermusik“ laden zu zwölf vielfältigen Konzerten ein

Wer die besondere Vielfalt und die klangliche Schönheit des gemeinsamen Musizierens junger Musiker*innen live erleben möchte, der ist zu den zwölf Konzerten innerhalb der „Tage der Kammermusik“ herzlich eingeladen. In bereits guter Tradition zum Ausklang des Wintersemesters darf sich das Publikum vom 1. bis zum 11. Februar auf ein Füllhorn an abwechslungsreichen Programmen an vier verschiedenen Veranstaltungsorten freuen. 

„Die Kammermusik könnte auch als die Königsdisziplin in der Musik bezeichnet werden“, sagt der künstlerische Leiter der „Tage der Kammermusik“, Prof. Christian Wilm Müller. „Wenige Personen treten auf kleinem Raum in einen Dialog, um die unendlichen Dimensionen menschlichen Erlebens entstehen zu lassen.“ Der Eintritt zu allen zwölf Konzerten ist frei!

Unter dem Motto „Von der Klassik bis zur Moderne“ werden die „Tage der Kammermusik“ am Donnerstag, 1. Februar um 16:00 Uhr in der Notenbank eröffnet. Neben klassischen Violinsonaten von Mozart und Beethoven sind ein romantisches „Fantasiestück“ op. 73 von Schumann in einer Version für Klarinette und Akkordeon sowie das zeitgenössische Werk „Under Western Skies“ von Kevin McKee für zwei Trompeten zu erleben. 

„Tastenstreich mit Flöte“ lautet die Überschrift des zweiten Konzerts am Freitag, 2. Februar um 19:30 Uhr im Saal Am Palais. Hier erklingen u.a. Franz Schuberts spannungsgeladenes Klaviertrio Nr. 2 in Es-Dur, eine Sonate für Flöte und Klavier von Jindrich Feld sowie das späte Klarinettenquintett in h-Moll von Johannes Brahms.

Es folgt ein Konzert „An der Spitze der klassischen Kammermusik“ am Samstag, 3. Februar um 19:30 Uhr im Saal Am Palais. Aufgeführt werden u.a. Mozarts Streichquartett KV 421 in d-Moll, Mendelssohns feuriges Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll und Brahms‘ Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60. 

Die Holzblasinstrumente prägen das vierte Konzert mit dem Titel „Tiefe Stimmen“ am Sonntag, 4. Februar um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus. Das Programm bewegt sich von Stücken Pergolesis aus dem frühen 18. Jahrhundert, bearbeitet für zwei Oboen und Englischhorn, bis zu den zeitgenössischen „Songs after Poems by Pablo Neruda“ für Kontrabass und Oboe von Andrea Clearfield. Ganz klassisch ist aber auch das zweite der „Rasumowsky-Streichquartette“ Ludwig van Beethovens zu hören. 

Ins Forum Seebach ziehen die Kammermusiktage am Dienstag, 6. Februar um 16:00 Uhr: Zu erleben gibt es hier Werke für Gitarren-Duo von Mario Castelnuovo-Tedesco und Paulo Bellinati in einem spannenden klanglichen Kontrast zu Stücken von Telemann, Turner und McKee in Bearbeitungen für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba.

Unter dem schönen Titel „Mit zwei ausbreitenden Flügeln“ wird ebenfalls am Dienstag, 6. Februar um 19:30 Uhr zudem in den Festsaal Fürstenhaus eingeladen. Es erklingen u.a. Violin- und Cellosonaten von Mozart und Beethoven, eine Sonatine für Flöte und Gitarre von Castelnuovo-Tedesco sowie der „Danse Macabre“ für zwei Klaviere von Camille Saint-Saëns. 

Die „Tage der Kammermusik“ im Überblick:

01. Februar 2024, 16:00 Uhr, Notenbank
02. Februar 2024, 19:30 Uhr, Saal Am Palais
03. Februar 2024, 19:30 Uhr, Saal Am Palais
04. Februar 2024, 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus
06. Februar 2024, 16:00 Uhr, Forum Seebach
06. Februar 2024, 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus
07. Februar 2024, 16:00 Uhr, Festsaal Fürstenhaus
08. Februar 2024, 15:00 Uhr, Notenbank
09. Februar 2024, 16:00 Uhr, Forum Seebach
09. Februar 2024, 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus
10. Februar 2024, 19:30 Uhr, Saal Am Palais
11. Februar 2024, 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus

[01.02.2024]