
Farbiges „MusicMosaic“
Interdisziplinärer Workshop des Instituts für Alte Musik mit Tanz, Musik und Kurskonzert
Das Institut für Alte Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar widmet sich in einem interdisziplinären und spartenübergreifenden Workshop als Schwerpunktthema einer für die europäische Musik entscheidenden Periode: der Zeit um das Jahr 1600.
Thema des Kurses „MusicMosaic“ vom 1. bis 7. Februar, der sich sowohl an Auswärtige wie an die Studierenden des Weimarer Instituts wendet, sind die radikalen Neuerungen, die sich auf allen Feldern der Künste und Wissenschaften am Ende des 16. und im 17. Jahrhundert vollziehen.
Anknüpfend an frühere Projekte bietet der Workshop Einzellektionen, Kammermusik, Consort, Improvisation, Szenographie, Tanz und Vorträge. „MusicMosaic“ ist auch als Hinführung auf eine größere Aufführung im Rahmen des Barockfestes der nächsten „Bach Biennale Weimar“ geplant.
Die ersten drei Tage sind dem Tanz und der Szenographie gewidmet. Ab Dienstag, 4. Februar, sollen in einem zweiten Block mit verschiedenen Unterrichtsformaten, Musik, Tanz, Bühnenarbeit und Vorträgen die vielfältigen musikalischen und kulturhistorischen Aspekte des Themas ausgelotet werden.
Im Abschlusskonzert des Kurses werden am Freitag, 7. Februar um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus die erarbeiteten Werke, Tänze und Szenen öffentlich aufgeführt. Der Eintritt ist frei!
Ziel des Workshops ist es, Alte Musik als ganzheitliches Phänomen zu begreifen und in einen (zeit)geschichtlichen, soziokulturellen, künstlerisch-ästhetischen Kontext zu stellen. Das Dozententeam möchte mit den Kursteilnehmer*innen konzentriert arbeiten, frei experimentieren, Neues entdecken und die öffentliche Aufführung gestalten.
Zur Verfügung stehen Cembali unterschiedlicher historischer Bauweisen, Virginal und Truhenorgel, ein 15-teiliges Renaissance-Blockflötenconsort von Adrian Brown sowie Lira da gamba, Violone und alle Gambengrößen.
Nähere Infos und Anmeldung unter: courses.ifamweimar(at)gmail.com
[22.01.2025]
