Weimarer Akkordeonklasse | Foto: Claudia Buder

Auftakt des Akkordeonjahres 2026

Konzerte und Workshops mit der Klasse von Prof. Claudia Buder in Leipzig

Im Rahmen der zweiten „Impro Vision“ der Musikschule „Neue Musik Leipzig“ gastiert die Weimarer Akkordeonklasse von Prof. Claudia Buder in der sächsischen Metropole. Zum Auftakt des Akkordeonjahres 2026, das von den verschiedenen Landesmusikräten ausgerufen wurde, gibt es am 9. und 10. Januar mehrere Konzerte, Workshops und ein Symposium an der Schnittstelle von Neuer bzw. Zeitgenössischer Musik, Jazz und Improvisation.

Zu einem musikalischen Auftakt wird am Freitag, 9. Januar um 19:30 Uhr in die Propsteikirche Leipzig eingeladen. Dort musizieren die Studierenden der Weimarer Musikhochschule unter anderem gemeinsam mit dem Weimarpreisträger Michael von Hintzenstern, der als ein Meister der Improvisation gilt. 

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Akkordeons als „Instrument des Jahres 2026“: Neben einem Eröffnungskonzert mit dem Ensemble für Neueste Musik der Leipziger Musikschule sowie Akkordeonstudierenden stehen weitere gemeinsame Konzerte sowie ein Symposium auf dem Programm.

Am Symposium mit dem Komponisten Tomoya Yokokawa beteiligen sich auch Schüler*innen, die am Fach Komposition interessiert sind. Den Teilnehmenden wird das Akkordeon in einer Präsentation vorgestellt: Welche Aspekte sind beim Komponieren von Bedeutung? Wie komponiere ich für Akkordeon?

In einer anschließenden Workshop-Phase sollen dann erste kompositorische Entwürfe für das Instrument erstellt werden. „Zum Abschluss des Symposiums spielen Studierende und übersetzen die gesammelten Ideen in klingende Töne“, erklärt die Weimarer Akkordeonprofessorin Claudia Buder.

Das gemeinsame Projekt in Leipzig dient auch als Vorbereitung für den Sommerkurs des Landesjugendensembles Neueste Musik im Juli 2026 in der Landesmusikakademie Sachsen. „Auch dort soll das Akkordeon im Zentrum stehen“, so Claudia Buder.

Nähere Informationen: www.neue-musik-leipzig.de/improvision

[09.12.2025]