Enno Gröhn

Enno  Gröhn
Foto: Nona Arabuli

Lehrbeauftragter für Orgel

enno.groehn(at)hfm-weimar.de

Enno Gröhn (1996*) ist ein deutscher Organist, Kirchenmusiker und Dozent für Orgelimprovisation.

Direkt nach seinem Abitur bekleidete er mit 19 Jahren das Amt einer vollen Kantorenstelle in Rickling, Schleswig-Holstein. In dieser Zeit wurden u.a. eigene Kompositionen für Orgel, Chor, Orchester, aber auch in der Popularmusik aufgeführt. 

Enno Gröhn studierte Bachelor und Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in den Orgelklassen von Prof. Wolfgang Zerer, Prof. Jan Ernst und Prof. Pieter van Dijk, Chorleitung bei Prof. Annedore Hacker-Jakobi.

Während des Studiums war er 2019-2021 Organist der Kreiskantorenstelle an der St. Petri-Kirche in Buxtehude und 2021 Vakanzorganist in der Hauptkirche St. Michaelis (Michel). Enno Gröhn war von 2021-2023 kirchenmusikalischer Assistent und Organist an der Hauptkirche St. Petri. 

Er ist mehrfacher Preisträger im Bereich der Orgelimprovisation: Im Juli 2022 gewann er den 1. Preis und Publikumspreis des Bach Biennale Improvisationswettbewerbs in Weimar. Im September 2022 belegte er den 1. Platz am Kölner Wettbewerb für Orgelimprovisation in der Trinitatiskirche. Im Juli 2023 gewann er den 1. Preis und Publikumspreis am 18. internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd. Im Juli 2024 gewann er den 1. Preis (Piet-Kee-Award) und Publikumspreis beim internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Haarlem (NL). 

Von 2022 bis 2025 unterrichtete er Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Seit Oktober 2024 unterrichtet er Orgelimprovisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Außerdem unterrichtet er auf Meisterkursen im In- und Ausland mit Schwerpunkt Orgelimprovisation. 

Als Organist und Improvisator geht einer internationalen Konzerttätigkeit nach.

Für das Jahr 2026 ist Enno Gröhn Leipziger Universitätsorganist an der Universitätskirche St. Pauli. 

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