
Iranische Perkussion als gelebte Praxis
Transkultureller Musikworkshop mit Roshanak Rafani
Alle Interessierten der Hochschule - Studierende ebenso wie Mitarbeitende - sind herzlich eingeladen, am transkulturellen Musikworkshop “Iranische Perkussion als gelebte Praxis: Instrumente, Spieltechniken und musikalische Kontexte” teilzunehmen. Der interne Workshop findet am Samstag, 16. Mai von 16:00 bis 18:00 Uhr in Raum 304 im Hochschulzentrum am Horn statt.
Moderiert von Mitra Behpoori ist der Workshop eine Kooperation mit dem UNESCO Chair on Transcultural Music Studies und dem International Office. Er steht im Kontext des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt.
Als Dozentin agiert die vielseitige Perkussionistin und Kuratorin Roshanak Rafani mit Schwerpunkt auf Daf, Dayereh und Tombak sowie europäischer Perkussion. Sie studierte Instrumentalperformance (Perkussion) an der Barenboim-Said Akademie bei Dominic Oelze und Sozialwissenschaften in Teheran. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen traditioneller iranischer Musik und zeitgenössischen Performanceformaten. Roshanak Rafani ist als Mitglied des “Aban Ensembles” auch beim Konzert “World Wide Weimar” am Montag, 18. Mai im Festsaal Fürstenhaus live zu erleben.
Im Zentrum des Workshops stehen die Erarbeitung und praktische Umsetzung transkultureller Kompositionen, rhythmischer Modelle sowie musikalischer Konzepte, die kulturelle und klangliche Grenzen überschreiten. Die Veranstaltung eröffnet einen praxisorientierten Zugang zur Klangwelt iranischer Perkussionsinstrumente wie Tombak, Daf und Dayereh und vermittelt zugleich Einblicke in deren organologische Merkmale sowie kulturhistorische Zusammenhänge.
Neben grundlegenden Spieltechniken und charakteristischen Rhythmus- und Klangkonzepten liegt ein besonderer Fokus auf der Verbindung von theoretischem Verständnis und körperlich-praktischer Erfahrung. Im gemeinsamen Spiel werden rhythmische Strukturen, ausgewählte Elemente des Repertoires sowie einfache improvisatorische Ansätze erarbeitet, die einen Zugang zur kreativen Praxis iranischer Perkussion und zu musikalischen Konzepten der Maqamat eröffnen.
Der Workshop versteht sich als Raum des gemeinsamen Hörens, Spielens und musikalischen Austauschs zwischen Tradition, Improvisation und transkultureller Musikpraxis.
Der Kurs richtet sich an Studierende/ Interessierte der künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Fächer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie der Universität Jena / Bauhaus Universität Weimar.
Um eine Anmeldung für die Teilnahme (Instrument / Stimme) bis 15. Mai wird gebeten, per Mail an transmusic(at)hfm-weimar.de
[12.05.2026]
