
Seltene Juwelen
Tage der Kammermusik laden mit zwölf Konzerten in die Hochschulsäle und das Forum Seebach ein
Liebhaber der Kammermusik kommen am Semesterende traditionell voll auf ihre Kosten: Die Hochschule für Musik veranstaltet wieder ihre vielfältigen „Tage der Kammermusik“ mit insgesamt zwölf Konzerten zwischen dem 30. Januar und dem 10. Februar. Geplant und organisiert wird die Konzertreihe vom 2025 neu berufenen Weimarer Professor für Kammermusik, dem Pianisten Martin Klett. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Festsaal Fürstenhaus, im Saal Am Palais und dem Forum Seebach ist frei.
Zum Auftakt erwartet das Publikum „ein Wochenende voller Spielfreude, Lust am gemeinsamen Musizieren, großen Meisterwerken und selten gehörten Juwelen“, erklärt der künstlerische Leiter Prof. Martin Klett. Unter dem Motto „Zwischen Tempesta und Blues“ werden die Tage der Kammermusik am Freitag, 30. Januar um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus eröffnet. Gleich zu Beginn erklingt die selten gespielte sechste Sonate für Streichquartett aus der Feder des berühmten Opernkomponisten Gioachino Rossini. Neben Duos von Beethoven, Schubert und Ravel stehen zudem noch Streichquartette der von den Nazis ermordeten Komponisten Pavel Haas, Erwin Schulhoff und Viktor Ullmann auf dem Programm.
„Wenn Kammermusik tanzt“ heißt die Überschrift des folgenden Konzerts am Samstag, 31. Januar um 15:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus. Hier sind u.a. Tangos von Astor Piazzolla, aber auch die Tanzsuite „Souvenirs“ von Samuel Barber zu erleben. Abends folgen am 31.1. um 19:30 Uhr im Saal Am Palais dann „Dialoge im Klang“ – mit der späten ersten Klarinettensonate von Johannes Brahms, der melancholischen e-Moll-Violinsonate KV 304 von Wolfgang Amadeus Mozart und den modernen Bagatellen für Bläserquintett von György Ligeti.
Das vierte Konzert der Tage der Kammermusik am Sonntag, 1. Februar um 15:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus prägen „Glut und Ekstase“, wie es so schön im Titel heißt. Nicht fehlen darf hier die leidenschaftliche dritte Violinsonate von Brahms, dazu Manuel de Fallas temperamentvolles Gitarrentrio „El Amor Brujo“. „Besonders außergewöhnlich ist das Septett von Camille Saint-Saëns für Trompete, Streicher und Klavier, welches das Konzert am 1. Februar abschließt“, sagt Prof. Martin Klett.
Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/veranstaltungen
[20.01.2026]
