Halbfinalistin Viktoria Baskakova | Foto: Maik Schuck

Die Spannung steigt

Semifinale des 11. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs im Festsaal Fürstenhaus und im Livestream

Die Jury hat erneut entschieden: Sechs Teilnehmer*innen des 11. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth stehen im Halbfinale. Live und im Livestream zu erleben ist das Semifinale am Montag, 28. Oktober und Dienstag, 29. Oktober jeweils ab 19:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Der Livestream läuft auf www.hfm-weimar.de und auf www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar 

Die Teilnehmer*innen des Semifinales kommen aus Frankreich, Israel, Russland, China, Taiwan und Südkorea. Auf ihrem Programm steht – als Neuerung im diesjährigen Liszt-Wettbewerb – erstmals Kammermusik. Es erklingen Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur op. 44 sowie César Francks Klavierquintett f-Moll.

Begleitet werden die Pianist*innen jeweils vom Karol Szymanowski Quartett. Eintrittskarten zum Semifinale gibt es zu 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, an der Abendkasse.

Das Finalkonzert am 31. Oktober 2024 um 19:30 Uhr in der Weimarhalle mit der Staatskapelle Weimar ist zugleich die finale Wertungsrunde mit Orchester. Tickets gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.

Für das Konzert der Preisträger*innen kehrt der Wettbewerb am 1. November um 19:30 Uhr im „Zentrum“ noch einmal nach Bayreuth zurück. Eintrittskarten gibt es bei der Theaterkasse Bayreuth und an der Abendkasse. 

Der in Kooperation mit der Stadt Bayreuth ausgerichtete Liszt-Wettbewerb gilt als einer der international wichtigsten, die das Werk Franz Liszts ins Zentrum stellen. Zum elften Mal laden die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und die Stadt Bayreuth dazu ein. Insgesamt 64 Pianist*innen aus der ganzen Welt hatten sich für den „11th International Franz Liszt Competition Weimar – Bayreuth“ vom 21. Oktober bis 1. November 2024 beworben. 

Zur internationalen Jury unter Vorsitz von Prof. Michail Lifits gehören Michel Dalberto (Frankreich), Norma Fisher (Großbritannien), Leslie Howard (Großbritannien | Australien), Vivian Li (China), Boris Petrushansky (Italien) sowie Lilya Zilberstein (Österreich). 

Der Jury vergibt Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro an die größten Talente. Der mit 12.000 Euro dotierte 1. Preis des Wettbewerbs wird von der NEUEN LISZT STIFTUNG gestiftet. Hinzu kommen der 2. Preis (8.000 Euro) und der 3. Preis (5.000 Euro) sowie Sonderpreise und Anschlusskonzerte.  

Das verlangte Wettbewerbs-Repertoire legt in der ersten und zweiten Wertungsrunde einen deutlichen Fokus auf das Klavierwerk Franz Liszts. Im Semifinale gibt es 2024 eine Neuerung: Erstmals muss eines von vier Klavierquintetten von Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonin Dvořák oder César Franck ausgewählt werden, das gemeinsam mit dem Karol Szymanowski Quartett zur Aufführung gebracht wird. Im Finale steht dann wieder der Namenspatron des Wettbewerbs mit seinen beiden Klavierkonzerten im Fokus. 

Der vor 30 Jahren von der Weimarer Musikhochschule ins Leben gerufene Liszt-Wettbewerb wird maßgeblich vom Freistaat Thüringen und der Stadt Bayreuth finanziert. Große Unterstützung leistet auch die NEUE LISZT STIFTUNG. 

Nähere Informationen:www.hfm-weimar.de/liszt 

[28.10.2024]