Akustikprobe des Spohr-Wettbewerbs 2026 | Foto: Thomas Müller

Ab jetzt im Livestream

28 Teilnehmende des Internationalen LOUIS SPOHR Wettbewerbs in der zweiten Wertungsrunde

Aktuell läuft der 11. Internationale LOUIS SPOHR Wettbewerb für junge Geiger*innen an der Weimarer Musikhochschule. Von den 60 eingeladenen Teilnehmenden haben es nun insgesamt 28 in die zweite Wertungsrunde geschafft. Seit Montag, 2. November sind sie live im Festsaal Fürstenhaus sowie auch im Livestreamunter www.hfm-weimar.de sowie auf dem YouTube-Kanal der Hochschule unter www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar zu erleben.

In die zweite Runde sind zehn Violinist*innen der jüngsten Kategorie I sowie jeweils neun Geiger*innen der Alterskategorien II und III eingezogen. Sie kommen aus ganz Europa und Israel, aus verschiedenen Ländern Asiens, den USA und Kanada. Für den Violinwettbewerb an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar hatten sich insgesamt 251 junge Geiger*innen aus mehr als 40 Ländern beworben.

Bis zum 7. November 2026 werden die jungen Violinist*innen im Alter von 10 bis 21 Jahren zunächst im Festsaal Fürstenhaus um die Preise spielen. Neben Werken des Namenspatrons Louis Spohr reicht das vielfältige Repertoire von Bach, Beethoven und Paganini bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die Finalist*innen interpretieren je nach Kategorie Violinkonzerte von Mozart, Bruch oder Mendelssohn Bartholdy. Die Finalrunde wird mit dem Hochschulorchester unter Prof. Ekhart Wycik dann im Konzertsaal des Musikgymnasiums Schloss Belvedere stattfinden.

Zu gewinnen gibt es Preise und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 17.000 Euro. Beim Konzert der Preisträger*innen am 7. November 2026 um 19:00 Uhr in der Weimarhalle konzertieren die Gewinner*innen mit der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Marco Alibrando. Tickets zu 20 Euro, ermäßigt 15 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.

Seit seiner Gründung in den 1990er Jahren hat sich der Weimarer Spohr-Wettbewerb zu einer der international renommiertesten Adressen für den instrumentalen Nachwuchs entwickelt. Ehemalige Preisträger*innen waren später beim ARD-Musikwettbewerb, beim „Leopold Mozart“- oder beim Tschaikowsky-Wettbewerb erfolgreich. Viele von ihnen haben später wichtige Orchesterpositionen bekleidet, darunter Konzertmeister der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Oper am Rhein, des Tonhalle-Orchesters Zürich und des Philharmonia Orchestra London.

Louis Spohr war der deutsche Paganini, ein echter Teufelsgeiger. Spohr (1784–1859) komponierte auch schnell wie der Wind, schrieb annähernd 300 Werke. Die fünfzehn Violinkonzerte, zehn Sinfonien, sechsunddreißig Streichquartette sowie zahlreichen Opern und Oratorien des vielseitigen Konzertmeisters, Dirigenten, Musikfestorganisators und Pädagogen sind ein unverzichtbarer Repertoire-Bestandteil. In Gotha, Erfurt und Nordhausen wirkte Spohr als Musiker und Kapellmeister – und schrieb damit ein wichtiges Kapitel der Thüringer Musikgeschichte.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/spohr

Livestream ab der 2. Runde: www.hfm-weimar.de sowie www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar 

[02.11.2026]