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Tagungen | Kongresse | Gastvorträge

2020

XIV. Mitteldeutsche Tagung Musiktheorie und Hörerziehung

Komponieren für Kinder – Komponieren mit Kindern

Zeitraum: 28. Februar – 1. März 2020
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Musikpädagogik

Werke für Kinder zu schreiben, sich in Lebenswirklichkeit und Gedankenwelt dieser zurückliegenden Lebensphase hineinzufühlen, ist für Komponisten eine Herausforderung, die oft genug scheitert, mitunter aber auch von Erfolg gekrönt ist. Dem gegenüber steht das Bestreben, Kinder selbst zum schöpferischen musikalischen Tun zu animieren. Beiden Themen widmet sich die Tagung, wobei die unterschiedlichsten Erfahrungen aufeinandertreffen.

→ Tagungsflyer
→ Anmeldeformular
 

Oper und Kolonialismus

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Tagung leider abgesagt werden!

Internationale musikwissenschaftliche Tagung zu Erscheinungen des Kolonialismus und ihren Auswirkungen auf das Musiktheater

Zeitraum: 21. und 22. März 2020
Ort: Deutsches Nationaltheater Weimar
Leitung: Dr. Michael Chizzali (Mainz), Dr. Daniel Tiemeyer (Weimar-Jena) und Hans-Georg Wegner (Weimar)

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Tagung leider abgesagt werden!

Wissenschaftliche Tagung

Zeitraum: 16. und 17. April 2020
Ort: Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar (Hörsaal) und Festsaal Fürstenhaus
Konzeption und Organisation: Dr. Maria Stolarzewicz

Die Tagung "Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II" bildet einen Teil des gleichnamigen Forschungsprojektes. Das Symposion beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von „nichtarischen“ und als politische Feinde eingestuften Musiker*nnen im NS-Deutschland.

→ Tagungsflyer

Das Projekt wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei und die Deutsche Bank Stiftung.

Musikwirtschaft 20|20

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Tagung auf 2021 verschoben!

Internationale Fachtagung


Zeitraum: 24. bis 26. Juni 2020
Ort: Weimar, hochschulzentrum am horn, Seminarraum 1

Veranstalter:
Prof. Dr. Steffen Höhne, Dr. Wolf-Georg Zaddach (HfM Weimar, Fachbereich Kulturmanagement)
Prof. Dr. Jutta Emes, Prof. Dr. Christopher Buschow, Prof. Dr. Matthias Maier (Bauhaus-Universität Weimar, Fachbereich Medienmanagement)

Die Musikwirtschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. Allein im zurückliegenden Jahrzehnt und seit der ersten Tagung zur Musikwirtschaft in Weimar 2011 (Tagungsband: Musikwirtschaft 2.0, Leipziger Universitätsverlag 2014) haben sich die Entwicklungen noch dynamisiert.

So ist u.a. Musik-Streaming zu einer bedeutenden Rezeptionsform avanciert, haben sich neue Themen und gesetzliche Regelungen im Kontext der Musikverwertung etabliert und die Debatten um öffentlich-geförderte Musikkultur intensiviert. Hinzu kommt eine fortschreitende Digitalisierung bei wachsenden gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen.

Die Tagung möchte diese Entwicklungen in Hinblick auf die Musikwirtschaft in den Fokus rücken und durch einen interdisziplinären Charakter, der sowohl Forschung als auch Praxis zusammenbringt, intensiver beleuchten.

→ https://musikwirtschaft2020.hfm-weimar.de/
 

Musikobjektgeschichten. Populäre Musik und materielle Kultur

Interdisziplinäre Tagung

Zeitraum: 1. und 2. Oktober 2020
Ort: Weimar, Festsaal des Goethe-Nationalmuseums Weimar

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung unter: christina.doerfling(at)hfm-weimar.de

Musikobjekte nehmen bei der Erforschung populärer Kultur eine Doppelfunktion ein. Zum einen sind sie Teil übergreifender musik-, kultur- und technikgeschichtlicher Entwicklungen, über die sie etwas ‚erzählen‘ können. Zum anderen können sie nach ihren je eigenen Objektgeschichten und spezifischen Nutzungshorizonten befragt werden. Ausgehend von dieser Beobachtung widmet sich die interdisziplinäre Tagung aus theoretischen, methodologischen sowie sammlungs- und ausstellungspraktischen Perspektiven Musikobjektgeschichten der populären Kultur.

Nähere Informationen: https://musikobjektgeschichten.hfm-weimar.de

2019

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche

Termine: 31. Januar und 1. Februar 2019
Ort: Stadtmuseum Weimar

::: Tagungsflyer zum Download (PDF) :::

Die Konstruktion nationaler Identitäten in Oper und Operette

Termin: 9. und 10. Februar 2019

Tagung in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar

XIII. Weimarer Tagung Hörerziehung–Gehörbildung

17. Arbeitstreffen der Fachgemeinschaft Hörerziehung–Gehörbildung der GMTH

Zeitraum: 03. – 05. Mai 2019
Ort: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Thema: SOLMISATION

Der Fokus der Tagung richtet sich auf das Thema der Solmisation in ihren unterschiedlichsten Facetten – und unter der Prämisse, in Geschichte und
Gegenwart ihrer Relevanz für den Unterricht nachzuspüren. So sollen Musiktheoretikerinnen und Musiktheoretiker, Musikpädagoginnen und Musikpädagogen gleichermaßen angesprochen werden – auch die AG Musikschulen der GMTH ist auf der Tagung wieder vertreten.

→ Tagungsflyer
→ Anmeldeformular

Gestaltung von Klangwelten: Zur Aktualität von Bauhaus-Konzepten für Sound-Design und auditive Architektur. Internationale wissenschaftliche Tagung

Termine: 20. und 21. September 2019
Ort: Weimar, Goethe-Nationalmuseum

Die Tagung bezieht Bauhaus-Konzepte von Architektur, Design und Gestaltung auf neuere Entwicklungen in den Sound Studies, der auditiven Raumgestaltung und Architektur, dem Audio-Design und der Klangkunst.

Bauhaus und die musikalische Moderne in der Weimarer Republik und in Israel

Termin: 26. und 27. September 2019
Ort: Weimar, hochschulzentrum am horn | Hörsaal
Veranstalter: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, School of the Arts der Universität Haifa, ACHAVA Festspiele Thüringen

Im Rahmen der Tagung werden zwei Konzerte stattfinden. Die Ergebnisse der Tagung werden später in einem Sammelband zusammengefasst.

→ Homepage der School of the Arts der Universität Haifa

2018

"Klang und Bild" XII. Weimarer Tagung – Musiktheorie und Hörerziehung

Unterrichtsangebote für Musikpädagog/innen

Zeitraum:
2.–4. März 2018
Veranstaltungsort: Weimar, Klostergebäude Am Palais
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Jörn Arnecke (Weimar-Jena)
Veranstalter: Zentrum für Musiktheorie Weimar

„Wenn ich Musik höre, sehe ich dabei entsprechende Farben. [...] Es sind wunderbare unaussprechliche, außerordentlich verschiedene Farben." Diese Sinneseindrücke beschrieb ein Komponist: Olivier Messiaen. Musik kann Bilder zum Ausdruck bringen und Bilder zur Vorlage nehmen, als Auslöser, Impulsgeber, Inspiration. Zugleich kann das Visuelle Brücken bauen in der Vermittlung – und Anknüpfungspunkte markieren für Diskussionen.

Schon zum zwölften Mal bringt die Weimarer Tagung Musiktheoretiker/innen und Pädagog/innen zusammen. Die erneute und verstärkte Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht bürgt für ein praxisnahes Programm, in dem zahlreiche Impulse für Unterricht in Schule und Hochschule gegeben werden sollen.

Anmeldung bis zum 15. Februar 2018 bei Frau Manuela Jahn, hochschulzentrum am horn, Raum 024, Tel. 03643  | 555 186.

::: Tagungsprogramm (PDF) :::

Claruit semper urbs nostra musica – Stets glänzte unsere Stadt durch Musik.

Gedenksymposium, Festakt und Konzerte Dr. Claus Oefner zum 80. Geburtstag

Zeitraum:
25. und 26. Mai 2018
Orte: Bachhaus Eisenach und Schloss Wilhelmsthal

Das Symposion am  25.  Mai im Bachhaus Eisenach behandelt Themen, die im hohen Interesse des für Eisenach sehr verdienstvollen Jubilars lagen, wie die Adjuvanten, die Eisenacher Hofkapelle, die Klangvorstellungen des Barock und ihre Vermittlung heute, Orgeln, Georg Philipp Telemann u.a. Der Festakt selbst verweist auf die Bedeutung des Jagd-, Sommer- und Lust-Schlosses Wilhelmsthal und auf Telemann – immerhin  handelt es sich  um einen authentischen weltlichen Konzertort für Telemanns Kompositionen. Das  Festkonzert, für das die Capella Jenensis unter der Leitung von Gertrud Ohse gewonnen werden konnte, wird das Wirken der Bachfamilie und Telemanns hinsichtlich des einstigen Glanzes der Eisenacher Hofkapelle zum Erklingen bringen.

::: Flyer zum Download (PDF) :::
 
Eine gemeinsame Veranstaltung der Academia Musicalis Thuringiae e.V., des Bachhauses Eisenach gGmbH und der Kammermusik der Wartburgstadt e.V.
Unterstützt durch die Stadt Eisenach, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

 

Wagner-Weimar-Eisenach – Wechselwirkungen im Spannungsfeld zwischen Kultur und Politik

Internationale Tagung

Termin:
 Do. 14. Juni 2018
Beginn: 09:00 Uhr
Tagungsort: Weimar, Goethe-Nationalmuseum

::: Flyer zum Download (PDF):::
 

Forschungskolloquium "Musik vor 1600"

Termin: Fr 29. Juni 2018
Ort: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena (Seminarraum 1)

Weitere Informationen unter www.musikvor1600.de
 

Jazzforschung im deutschsprachigen Raum. Themen, Methoden, Perspektiven

Zeitraum: 21.–22. September 2018
Veranstaltungsort: Weimar
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Weimar-Jena)

Obschon die Auseinandersetzung mit Jazz in Deutschland bis in die 1920er Jahre zurückreicht, etablierte sich eine wissenschaftliche Jazzforschung im deutschsprachigen Raum erst im Laufe der 1960er und 1970er Jahre – einflussreich waren hierbei etwa das 1965 gegründete Institut für Jazzforschung in Graz oder Ekkehard Josts international rezipiertes Free Jazz-Buch aus dem Jahre 1975. In den vergangenen Jahren hat sich nun in der deutschsprachigen Jazzforschung ein Generationswechsel vollzogen, der auch zur Erschließung neuer Forschungsthemen und Forschungsansätze geführt hat. So rücken einerseits die globalen Dimensionen des Jazz, die über die US-amerikanische Jazzgeschichte hinausweisen, zunehmend ins Zentrum des Interesses. Andererseits eröffnen die in den 1990er Jahren  entstandenen US-amerikanischen "New Jazz Studies" mit ihrem Fokus auf historiographischer Reflexion sowie kultur-, medien- und  filmwissenschaftlichen Ansätzen neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Jazz; in Deutschland haben diese Ansätzeminsbesondere das seit 2015 bestehende Netzwerk "Neue Jazzforschung" geprägt.

Die Tagung versteht sich als eine offene Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Jazzforschung im deutschsprachigen Raum. Durch eine  Diskussion von Themen, Methoden und Desideraten der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Jazz sollen neue Forschungsperspektiven für die deutschsprachige Jazzforschung eröffnet werden.

2017

Mythos Publikum. Zur Rekonstruktion eines unbekannten Akteurs

Zeitraum: 5. und 6. Dezember 2017
Tagungsort: Radialsystem V Berlin Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Veranstalter: HfM Weimar, Zeppelin Universität Friedrichhafen, Radialsystem V Berlin

Kulturvermittlung, kulturelle Bildung und Audience Development sind in den letzten Jahren zu kulturpolitischen Leitbegriffen mit einer beachtlichen Konjunktur und Breitenwirkung im öffentlichen Diskurs avanciert. Dabei wird in der Regel ein sozialer wie normativer Status „des Publikums“ verabsolutiert. Nicht zuletzt seit den Theorieansätzen von Pierre Bourdieu werden sozioökonomische und edukative Determinanten als Voraussetzung für den Besuch von Kulturinstitutionen postuliert. Die Vorstellung von Kulturpublikum bzw. jenen, denen Kultur zu vermitteln sei, haben sich so zunehmend und mit stereotyper Diktion verfestigt.

::: Vollständiges Programm (PDF) :::


Die Adjuvanten als Brennspiegel des italienisch-deutschen Musiktransfers. Internationale Tagung

Zeitraum: 30. November–2. Dezember 2017
Tagungsort: Goethe- und Schiller-Archiv Weimar, Petersen-Bibliothek
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Helen Geyer, Dr. Michael Chizzali

Die Adjuvantenkultur stellt den Inbegriff des kirchlichen Laienmusikwesens im mitteldeutschen Raum vom 16. bis weit ins 20. Jahrhundert dar. Beredtes Zeugnis hiervon legen die reichen Musikalienbestände zahlreicher thüringischer Pfarrgemeinden ab, die seit 2001 im Thüringischen Landesmusikarchiv (Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar) akkumuliert und erschlossen werden. Als bedeutendes Medium des internationalen Repertoiretransfers bilden die Adjuvanten wichtige musikalische Tendenzen der Zeit ab, wobei im Zuge des Stilumbruches um 1600 der Achse Italien-Deutschland eine prominente Rolle zukommt. Flankiert von generellen italienisch-deutschen Transferdiskursen auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturgeschichte möchte die Tagung aus dieser Perspektive die Adjuvantenkultur unter die Lupe nehmen: Hierbei sollen nicht nur die Adjuvanten selbst sowie die gattungstypologischen, ästhetischen (z.B. »seconda prattica auf dem Lande«), aufführungspraktischen, organisatorischen und konfessionell-liturgischen Implikationen ihres Repertoires zur Sprache kommen, sondern auch vergleichbare Phänomene in Bezug auf das kirchliche Laienmusizieren im gesamtdeutschen, italienischen und osteuropäischen Raum. Zentrale Fragestellungen betreffen unter anderem die zeitdynamische Relevanz aus Italien transferierter Gattungen, Genres und Stile, Mechanismen der Distribution im Einklang oder abseits des internationalen Musikalienverkehrs, die Aktionsfelder italienischer Musik in der kirchlichen Laienmusikszene sowie das musikpraktische Spannungsfeld zwischen Professionellen und Dilettierenden, zwischen Eliten und Nicht-Eliten.

::: Tagungsflyer (PDF) :::


Workshop "Musica Transalpina" – Italienische Musik in konfessionellen Spannungsfeldern des 16. Jahrhunderts

Zeitraum: 25.–26. November 2017
Tagungsort: Landesmusikakademie Sondershausen, Lohberg 11, 99706 Sondershausen

Mit der inflationären Internationalisierung des Musiktransfers im 16. Jahrhundert avanciert die italienische Musik zu einem Exportschlager. Zur selben Zeit trägt die konfessionelle Diversifizierung im Zuge der Glaubensspaltung wesentlich zu einer bis dato unbekannten Gegensätzlichkeit im kulturellen Pluralismus bei und begünstigt die Entstehung profilierter Wahrnehmungsfelder des »Fremden«. Letztere sollen nun im geplanten Workshop anhand ausgewählter deutscher Beispiele der Rezeption italienischer Musik – ob am weltoffenen Hof oder in der dörflichen Lateinschule – skizziert und in Referaten kompositions-, theorie- und aufführungsgeschichtlich, aber auch in einem weiteren Sinne kultur- und sozialhistorisch vertieft werden. Hierbei gewinnt die – gerade für den mitteldeutschen Raum konstitutive – Frage an Bedeutung, inwieweit das italienische Repertoire als wirkungsgeschichtlicher Teilaspekt protestantischer Identitätsbildung eine Rolle spielt und inwieweit das Ineinander von Musik und Religion für die allmählich aufkommenden Abgrenzungsdiskurse zwischen Nord und Süd relevant ist.

Ein Konzert, bei dem im Rahmen des DFG-Projekts "Italienische Spuren in der wettinischen Musikpflege des 16. Jahrhunderts" (Leitung: Dr. Michael Chizzali) aufgearbeitetes und analysiertes Repertoire aufgeführt und zur Diskussion gestellt wird, rundet den Workshop ab.

Der Workshop ist eine Kooperation der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen und des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena, die wissenschaftliche Leitung haben Prof. Dr. Eckart Lange (Sondershausen) und Dr. Michael Chizzali (Weimar-Jena) inne. Weitere Informationen: michael.chizzali(at)hfm-weimar.de.

Der Eintritt zum Workshop ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen!

::: Flyer zum Workshop (PDF) :::

Klavier und Bewegung

Zeitraum: 27.–29. Oktober 2017
Tagungsort: Klostergebäude, Saal, Am Palais 4, Weimar

Die European Piano Teachers Association (EPTA) wurde 1978 von Carola Grindea in England gegründet. Die deutsche Sektion der EPTA führt jährlich einen Kongress und ein Seminar durch. Künstlerische und wissenschaftliche Fragen werden dargestellt, diskutiert und praktisch erprobt.
Hier bietet sich auch die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

::: Tagungsprogramm :::

2016

Instrumentaler Klassenunterricht

Fachtagung

Zeitraum:
8.–9. Januar 2016
Veranstaltungsort: Weimar, Klostergebäude Am Palais
Veranstalter: Institut für Musikpädagogik und Kirchenmusik in Kooperation mit dem Verein "Klasse(n)Streicher e.V."

Die Fachtagung beschäftigt sich mit der Förderung von Instrumentalunterricht an allgemeinbildenden Schulen, behandelt Themen wie "Nutzen aktiven Musizierens in Instrumentalklassen", "Musizieren im Team" und bietet Workshops in den Fächern Streichinstrumente, Percussion, Bandarbeit u.a.m. Die Tagung wendet sich an MusikschuldirektorInnen, SchulleiterInnen und in Instrumentalklassen tätige Lehrpersonen sowie Studierende.

"Musiktheorie in der Schule – Schulen der Musiktheorie" X. Weimarer Tagung – Musiktheorie und Hörerziehung

Unterrichtsangebote für Musikpädagogen

Zeitraum:
26.–28. Februar 2016
Veranstaltungsort: Weimar, Klostergebäude Am Palais
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Jörn Arnecke (Weimar-Jena)
Veranstalter: Zentrum für Musiktheorie Weimar

Die Weimarer Tagung feiert Jubiläum! Zum zehnten Mal findet sie statt – diesmal rückt sie die Verbindung von Musikpädagogik und Musiktheorie, die Ausgangspunkt der Tagung war, in den Mittelpunkt. Welche Chancen und Ziele, aber auch Probleme birgt die Vermittlung von Musiktheorie in der Schule? Und wie lässt sich Wissen in unserer pluralistisch geprägten Zeit durch verschiedene musiktheoretischen "Schulen" untermauern und reflektieren? Hierzu begrüßen wir wie jedes Jahr renommierte Dozenten und Diskussionsteilnehmer.

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Zentrums für Musiktheorie der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, der Fachrichtung Komposition / Tonsatz der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und des Instituts für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) und dem Landesverband Thüringen des Verbands Deutscher Schulmusiker (VDS).

Anmeldung bis zum 15. Februar 2016 bei Frau Manuela Jahn, hochschulzentrum am horn, Raum 024, Tel. 03643  | 555 186.

::: Tagungsprogramm (PDF) :::

Komponisten dirigieren: gestern und heute

Musikwissenschaftliches Symposium zum 100. Todesjahr von Max Reger

Zeitraum:
14.–15. Mai 2016
Veranstaltungsort: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Veranstalter: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Max-Reger-Archiv Meiningen
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt (Weimar-Jena), Dr. Maren Goltz (Meiningen)

Für die Wissenschaft ist der Komponist Max Reger noch immer eine Neuentdeckung: Wo steht er eigentlich zwischen der Tradition des verklingenden 19. Jahrhunderts und der anbrechenden Moderne? Wie ist die Vielfalt aus Klängen und Stilen zu erklären, wenn es selbst den Zeitgenossen unmöglich war, den Komponisten in einer historischen "Schublade" unterzubringen? Seine Position "zwischen allen Stühlen" macht ihn heute umso interessanter für Künstler und Wissenschaftler, bietet viel Raum für neugierige Fragen.

Reger war zeitlebens fasziniert vom Dirigieren, das ihn am Pult der berühmten "Meininger" besonders forderte. Hier dirigierte er eigene und fremde Werke, hier prägte er einen typischen "Meininger Klang" zwischen Tradition und Innovation. Das internationale wissenschaftliche Symposium möchte Max Reger mit anderen dirigierenden Komponisten seiner Zeit bis heute vergleichen: Wie verhalten sich bedeutende Komponisten am Dirigierpult? Wie gehen sie mit fremden und wie mit eigenen Werken um? Wie prägen sie dem Orchester "ihren Klang" ein? Und wie prägt das Orchester den Komponisten?

::: Tagungsflyer (PDF) :::

::: Nähere Informationen zum Max Reger Festjahr :::

2015

"Warum ist Musik erfolgreich?" IX. Weimarer Tagung – Musiktheorie und Hörerziehung

Unterrichtsangebote für Musikpädagogen

Zeitraum:
6.–8. März 2015
Veranstaltungsort: Weimar, Klostergebäude Am Palais
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Jörn Arnecke (Weimar-Jena)
Veranstalter: Zentrum für Musiktheorie Weimar

In "Musiktheorie und Hörerziehung" geht es oft um die Qualitäten eines Werkes: Diese werden aufgeschlüsselt und differenziert dargestellt. Der Erfolg spielt indirekt eine Rolle – in der Auswahl der Werke und auch in der Erwartungshaltung, mit der man sich der Musik nähert. Nicht immer aber zeichnen sich erfolgreiche Stücke durch hohe Qualität aus – und nicht immer erleben qualitativ hochwertige Werke großen Erfolg. Qualität und Erfolg bilden also ein natürliches Spannungsfeld, in dem sich die IX. Weimarer Tagung bewegen wird.

Die Frage "Warum ist Musik erfolgreich?" erhält so vielfältige Bedeutungsschichten: Wir untersuchen Meisterwerke, die ins häufig gespielte Repertoire gelangt sind, und Komponisten, die berühmt wurden – wir beleuchten aber auch Komponisten, deren Qualität mutmaßlich höher ist als ihre Bekanntheit; wir widmen uns Komponisten, deren Rezeption zu Lebzeiten anders ausfiel als heute, und wir fragen nach Erfolgsstrategien in der U-Musik und in der Filmmusik.

::: Tagungsprogramm :::

"Sie ist gerichtet! – Ist gerettet!" Eduard Lassens Musik zu Goethes Faust op. 57. Wiederaufführungen und interdisziplinäres Symposium

Zeitraum: 17.–18. April 2015
Veranstaltungsort: Saalfeld (Meininger Hof), Weimar (hochschulzentrum am horn) und Rudolstadt (Theater, Großes Haus)
Veranstalter: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Theater Rudolstadt
Wissenschaftliche Leitung: Hannah Lütkenhöner, M.A. und Prof. Dr. Detlef Altenburg (Weimar-Jena)

Noch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts galt der einstige Weimarer Hofkapellmeister Eduard Lassen (1830–1904) in der Musikwelt wie der Bühnenpraxis als einer der wegweisenden Komponisten deutscher Schauspielmusik. Namentlich seine Musik zur ersten Gesamtaufführung beider Teile des Goethe’schen Faust im Jahre 1876 machte international Furore. Bevor der Komponist durch die Nationalsozialisten von den Spielplänen verdrängt wurde, war dieses Werk bis ins 20. Jahrhundert in zahlreichen Inszenierungen erklungen.

Ausgehend von neuen Forschungsergebnissen initiiert das Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena gemeinsam mit dem Theater Rudolstadt eine konzertante Wiederaufführung, die abseits der ausgetretenen Pfade des heute gebräuchlichen Repertoirekanons eine ungewöhnliche ästhetische Grenzerfahrung zwischen Schauspiel, Musikdrama und Konzert verspricht. Zugleich lädt das Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena zu einem Symposium ein, um über den Entstehungshintergrund, die einmalige Rezeptionsgeschichte sowie die aufführungspraktischen Herausforderungen des Werkes öffentlich zu diskutieren.

Das Symposium wird gefördert durch den Kreativfonds der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

::: Programmflyer (PDF) :::

::: Nähere Informationen zur Wiederaufführung :::

Bild, Musik, Text. Konfessionelle Propaganda des 16. Jahrhunderts

Interdisziplinäre Tagung

Zeitraum:
20. November 2015
Veranstaltungsort: Landesmusikakademie Sondershausen (Carl-Scheppig-Saal)
Veranstalter: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Landesmusikakademie Sondershausen
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt (Weimar-Jena) und Prof. Dr. Eckart Lange (Weimar)

Das 16. Jahrhundert wird in der Forschungsliteratur häufig als das "Zeitalter der Konfessionalisierung" bezeichnet, um die mitunter gewaltsamen Entwicklungen der geistigen und organisatorischen Verfestigung der seit der Glaubensspaltung auseinanderstrebenden christlichen Bekenntnisse zu beschreiben. Diese inneren wie äußeren Konsolidierungsprozesse der Konfessionsbildung, die sich parallel im Katholizismus, Luthertum und Calvinismus vollzogen, erfolgten nicht nur auf den diskursmächtigen Ebenen von Religion und Politik, sondern durchzogen auch die Künste. Dabei fungierten Malerei, Musik oder Literatur häufig als konfesionelles Propagandamittel.

Das Symposium wird gefördert vom Freistaat Thüringen

::: Tagungsprogramm (PDF) :::