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„Sensibel und kraftvoll“: HfM-Gesangsstudentin Maia Andrews erlebt in Gera eine umjubelte Premiere mit "Das Tagebuch der Anne Frank"

Maia Andrews in "Das Tagebuch der Anne Frank" | Foto: Ronny Ristok/ Theater Altenburg Gera

„Sensibel und kraftvoll“: HfM-Gesangsstudentin Maia Andrews erlebt in Gera eine umjubelte Premiere mit "Das Tagebuch der Anne Frank"

Es sei ein Ereignis, „diese sensible und kraftvolle Sängerin als Anne Frank zu erleben“, schreibt die Ostthüringer Zeitung (OTZ) über die HfM-Gesangsstudentin Maia Andrews. Die Sopranistin aus der Klasse Prof. Siegfried Gohritz feierte jüngst am Theater Gera eine umjubelte Premiere mit „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Frid.

Getragen wird die Mono-Oper nur von der Solistin und einem Kammerorchester unter der Leitung von Gerald Krammer. Die Inszenierung von Felix Eckerle ist zudem ohne traditionelles Bühnenbild und ohne Requisiten angelegt (Bühne: Christian von Loock).

„Es ist eine Herausforderung, eine Mono-Oper zu bestreiten, aber eine, die mir gefällt und auf die ich mich sehr freue“, erzählt Maia Andrews. Es sei besonders anspruchsvoll und reizvoll, ohne Kollegen auf der Bühne zu stehen und ganz alleine ein wahres Drama entstehen zu lassen.

„Was meine Arbeit enorm unterstützt hat, ist die Musik von Grigori Frid. Sie spiegelt den Text von Anne Frank, die eine hervorragende Geschichtenerzählerin war, unglaublich intelligent wider“, ergänzt die HfM-Studentin, die als Mitglied des Thüringer Opernstudios für die Rolle ausgewählt worden ist.

Die nächste Aufführung findet am Donnerstag, 5. November statt. Anschließend folgen noch drei weitere Aufführungen. Die komplette Kritik der OTZ können Sie hier lesen: t1p.de/eo1b

Die australische Sopranistin Maia Andrews ist seit der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Thüringer Opernstudios. Nach ihrem Bachelorstudium an der University of New South Wales und ihrem Diplom am Sydney Conservatorium of Music wechselte sie für ihr Masterstudium an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie bei der Internationalen Musikakademie für Solisten unter Anleitung von KS Prof. Christiane Iven, bei der Intensive Opera Audition Training Meisterklasse an der Universität der Künste Berlin, bei der Internationalen Musikakademie München bei Prof. Gerd Uecker sowie bei Meisterkursen mit Éva Marton, Catherine Foster und KS Helen Donath.

Zuletzt spielte Maia Andrews die Rolle der Regieassistentin in der Revue „Kriminal-Tango“ am Theater Altenburg Gera, wo sie Opernausschnitte von Offenbach und Verdi sang. Neben ihrer Rolle als Anne Frank tritt sie in der Spielzeit 2020/21 außerdem in der Operettengala „Die ganze Welt ist himmelblau!“ am Theater Altenburg Gera auf.

Darüber hinaus war sie als Gretel in „Hänsel und Gretel“ in Jena zu erleben sowie als Pamina in „Die Zauberflöte“ am Studiotheater Belvedere Weimar sowie beim Musikfestival Oper Oder-Spree.

Bevor Maia Andrews 2016 nach Deutschland zog, war sie Mitglied des Pacific Opera Young Artist Program in Sydney, wo sie in verschiedenen Konzerten, Meisterklassen und in ihrer Produktion von „Le Nozze di Figaro“ als Susanna auftrat. Beim MTO German-Australian Opera Grant 2018 in Melbourne erhielt sie einen Förderpreis.

[26.10.2020]