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Franz Liszt

Ein Namenspatron macht Sinn, wenn von ihm eine symbolische, auch heute noch lebendige Botschaft ausgeht. Was bedeutet „Liszt“ für uns heute?

Franz Liszt war eine „ganzheitliche“ Musiker-Persönlichkeit – nicht nur ein genialer Pianist, der schon zu Lebzeiten eine vergötterte Legende darstellte. Er war der maßgebliche Erfinder des bis heute erfolgreichen Prinzips „Solistenkonzert“.

Er war ein Komponist, der die klassische Musik Europas mit revolutionärem Wagemut an die Schwelle der Moderne führte, dazu ein Dirigent von Rang. Er war auch ein leidenschaftlich für seine Schüler*innen engagierter Pädagoge. Er war ein philosophisch und politisch interessierter Zeitgenosse. Er war der erste übernationale, europäische Künstler überhaupt.

Franz Liszt hat sehr viel Erfolg gehabt, in manchen Lebensphasen war er eine kulturelle Macht. Er hat diese Macht für das Wahre, Gute und Schöne eingesetzt. Er war solidarisch mit jenen, die von Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung betroffen waren, und solidarisch mit den Künstlern in jenem Moment, wo sie Sympathie am Nötigsten haben – am Anfang ihrer Laufbahn. Er hat mit vollen Händen gegeben, voller Neugier und Vertrauen ins Junge, ins Neue und ins Unerhörte.

Er war nicht nur als Künstler, sondern auch als Kulturpolitiker „Avantgarde“ und wanderte mutig in die Zukunft, so nebelhaft ihre Konturen auch sein mochten. Er war ein Genie des Vertrauens.

Kurz: unser Namenspatron hat all jene Werte hochgehalten, die sich die Hochschule für Musik FRANZ LISZT auch als Lebensziele für ihre Studierenden wünscht.

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