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Barockfest mit Musik und Tanz: Institut für Alte Musik veranstaltet vielfältige und kreative Reise durch vier Jahrhunderte

Foto: Bernd Niedecken

Barockfest mit Musik und Tanz: Institut für Alte Musik veranstaltet vielfältige und kreative Reise durch vier Jahrhunderte

Das Barockfest des Instituts für Alte Musik bildet ein facettenreiches Gesamtkunstwerk europäischer Musikpraxis mehrerer Jahrhunderte ab – und ist der Ausklang der Festwoche zum 150. Jubiläum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Im Ambiente des „klassizistisch-palladianischen“ Schießhauses, dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts ersten Ballhaus Weimars, verschmelzen am Samstag, 25. Juni ab 17:00 Uhr Musik, Tanz und Architektur. Zugleich spiegelt das Barockfest das ganzheitliche Ausbildungsprofil am Institut für Alte Musik wider.

Die eröffnenden „Mosaiksteine“ ab 17:00 Uhr bestehen aus 20 interdisziplinären Performances, die einer Kreativwerkstatt der Studierenden entspringen. Hier kann man durch verschiedene Räume des Schießhauses wandeln und seiner eigenen Neugier folgen.

Es spielen Studierende des Instituts für Alte Musik und anderer Institute der Weimarer Musikhochschule sowie Studierende der Hochschule für Musik Trossingen. Die Gesamtleitung des Barockfests hat Bernd Niedecken inne. 

Ein zweiteiliges Festkonzert führt dann ab 20:30 Uhr durch vier Jahrhunderte und vier Länder: Der erste Teil, eine musikalische Zeitreise, lässt zu Klängen der Renaissance über Barock bis zur Romantik in verschiedenen Besetzungen aufhorchen.

Der zweite Teil lädt zu einer musikalischen Reise nach England, Deutschland, Italien und Frankreich ein. Die Eckpfeiler der Ensemblewerke bilden eine Chaconne und eine Passacaille der berühmten Zeitgenossen Purcell und Lully, deren musikalische Pracht und gestische Eleganz sich durch den Tanz entfalten. 

Mit Vivaldis „Sommer“ aus seinen „Vier Jahreszeiten gibt das in Italien geborene Concerto dem Abend einen südeuropäischen, virtuosen Akzent. Ein eigens für das Barockfest zusammengestelltes Pasticcio aus verschiedenen Triosonaten von Telemann lässt in unterschiedlichsten Besetzungsvarianten den Farbreichtum barocker Kammermusik aufleuchten.

Eine Ensembleimprovisation über das Thema der abschließenden Passacaille aus Lullys „Armide“ leitet über zum Jubiläumsball, der mit verschiedenen Tänzen von der Renaissance zur Moderne die Besucherinnen und Besucher des Barockfests einlädt sich in die tanzende Gesellschaft einzureihen.

Eintrittskarten zu 19 Euro, ermäßigt 15 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Tageskasse. 
 
Das Programm im Überblick:

17:00 Uhr 
Mosaiksteine: 
20 interdisziplinäre Kurzprogramme in den Sälen des Schießhauses und im Freien 
u.a. mit J.S. Bachs Hochzeitskantate "Weichet nur, betrübte Schatten“ (BWV 202)

20:30 Uhr 
Eine musikalisch-tänzerische Reise durch vier Jahrhunderte und vier Länder
Festkonzert 1. Teil (eine Zeitreise durch vier Jahrhunderte)
Werke für Blockflöten- und Gambenconsort, für Cembalo, Violoncello, für Fortepiano sowie Kammermusik von Ganassi, Byrd, Uccellini, Bach, Beethoven und Mendelssohn

Festkonzert 2. Teil (eine Reise in vier Länder)
Purcell: Chacony F-Dur, Telemann: Pasticcio aus Triosonaten, Vivaldi: „L‘Estate“ (Sommer) aus „Le quattro stagioni“ (Die vier Jahreszeiten), Lully: „Passacaille d‘Armide“

22:45 Uhr
Jubiläumsball und Party
Renaissance- und Barocktänze, Walzer, Polka, Swing, Salsa, Balkan, Elektro

[21.06.2022]