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Musikalische Glückwünsche: Geburtstagskonzert der Staatskapelle Weimar zum 150. Jubiläum der Weimarer Musikhochschule

Probe der Staatskapelle Weimar für das Geburtstagskonzert | Foto: Andreas Nickel

Musikalische Glückwünsche: Geburtstagskonzert der Staatskapelle Weimar zum 150. Jubiläum der Weimarer Musikhochschule

Mit einem Festkonzert gratuliert die Staatskapelle Weimar der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zu ihrem 150. Geburtstag – und eröffnet damit die Festwoche. Unter der Überschrift „Herzlichen Glückwunsch!“ darf sich das Publikum am Samstag, 18. Juni um 19:30 Uhr im Großen Haus des Deutschen Nationaltheaters Weimar sowohl auf sinfonische Highlights als auch hörenswerte Raritäten freuen.

Von orchestraler Pracht bis zu solistischer Virtuosität und von andächtiger Festlichkeit bis zu froher Feierlaune spürt das von Eugène Tzigane dirigierte Programm dabei der gemeinsamen musikalischen Geschichte beider Institutionen nach. 

Zur Eröffnung erklingt die „Champagner-Ouvertüre“ von Waldemar von Baußnern, einst Leiter der Großherzoglichen Musikschule Weimar. Es folgt das Klavierkonzert des Liszt-Schülers und späteren Intendanten des Weimarer Hoftheaters Hans Bronsart von Schellendorf. Den Solopart des Werks, in dem Einflüsse von Beethoven, Brahms oder Chopin anklingen, interpretiert die aus Serbien stammende Pianistin Anika Vavic.

Aus der Feder von Karl Dietrich, über viele Jahre als Dozent für Musiktheorie und Gehörbildung an der Weimarer Musikhochschule sowie später dann als Professor für Komposition tätig, stammt das „Memorial für Streichorchester“. 

In großer Besetzung würdigt die an diesem Abend zur Uraufführung kommende Komposition „Der Flamme entgegen“ das Jubiläum: Ihr Schöpfer Wolf Günter Leidel wirkte als Ballettrepetitor sowie Kapellmeister und Komponist für Schauspielmusik am DNT Weimar und lehrte ab 1978 an der Liszt-Hochschule.

Deren Namenspatron Franz Liszt ist im Programm des Festkonzerts mit seiner sinfonischen Dichtung „Orpheus“ ebenfalls vertreten. Das Werk porträtiert den mythologischen Sänger als Symbolfigur für Kunst und Harmonie – und damit als Hoffnungsträger für eine friedvolle Verständigung unter den Menschen. 

Eintrittskarten gibt es an der Theaterkasse. Studierende der HfM haben freien Eintritt!

Ermäßigte Karten zu 15 Euro für HfM-Mitarbeitende sind im Vorverkauf gegen die Vorlage der „thoska“ erhältlich. 

[16.06.2022]