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Musikalische Abgesandte: Ensembles der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar spielen im Deutschen Pavillon der Expo 2020 in Dubai

Fliegen nach Dubai: Antonia Fischer, Violine (Foto: HfM) // Daniel Roth, Akkordeon (Foto: Alexander Warschburger) // Tatjana Weller, Klarinette (Foto: Korbinian Aßbichler // Cassie Slater, Flöte (Foto: Cameron Jamieson) // Luzia Ernst, Gesang (Foto: Lena Vogel) // Eloy Medina, Violoncello (Foto: Nick Konstantin Otto)

Musikalische Abgesandte: Ensembles der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar spielen im Deutschen Pavillon der Expo 2020 in Dubai

Sie sind die musikalischen Botschafter Thüringens auf der Weltausstellung und werden das Atrium in Klang tauchen: Eine Woche lang bespielen Ensembles der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar den Deutschen Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai. Die Hochschule ist als einzige deutsche Musikhochschule auf der Expo 2020 in Dubai vertreten.

Auf einer Multifunktionsbühne im Atrium präsentieren neun Instrumental- und Gesangsstudierende vom 5. bis zum 9. Januar 2022 fünf verschiedene Programme im Rahmen der Weltausstellung, die noch bis zum 31. März 2022 stattfindet.

Die Weimarer Ensembles sind Teil der so genannten „Music Sessions“ des „Culture Lab“, mit dem der Deutsche Pavillon auf der Expo eine Plattform für interkulturelle Begegnungen schafft.

Die Künstlerische Leiterin der Delegation, die Weimarer Flötenprofessorin Anna Garzuly-Wahlgren, hat die fünf Konzertprogramme jeweils zu thematischen Blöcken gebündelt. Unter dem Motto „Classics“ erklingen u.a. Lieder von John Dowland, ein Flötenquartett von Mozart und Beethovens „Ode an die Freude“ in einem ungewöhnlichen Arrangement.

Das Programm „Northern Lights“ vereint Werke von Edvard Grieg über Carl Nielsen bis zu Arvo Pärt, während „Night Music“ neben Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ auch Kurt Weills „Lost in the stars“ für Gesang und Akkordeon präsentiert. 

Unter dem Motto „Dance“ werden rumänische Volkstänze von Bartók neben Tangos von Piazzolla und den Kaiserwalzer von Johann Strauß gestellt. Schließlich darf auch die Epoche „German Romantic“ nicht fehlen, mit Arrangements von Richard Wagner, einem Schubert-Quartett, Kinderszenen von Schumann sowie Mendelssohns „Auf den Flügeln des Gesanges“ für Mezzosopran und Gitarre. 

Die Expo 2020 findet vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 in Dubai statt. In den 181 Tagen der Weltausstellung werden Innovationen vorgestellt, Ideen geteilt und die Zusammenarbeit zwischen den Nationen gefördert, um sich mit den Herausforderungen der Gegenwart zu beschäftigen und darüber auszutauschen.

Unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future” stehen die Themenbereiche Opportunity (Chancen), Mobility (Mobilität) und Sustainability (Nachhaltigkeit) im Fokus. Die Expo 2020 ist die erste Weltausstellung in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien, mit bis zu 25 Millionen Besuchen, von denen rund 70 Prozent von außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate erwartet werden. Rund 200 Nationen, internationale Organisationen und Unternehmen sind in Dubai vertreten und vernetzen sich miteinander.

Der Deutsche Pavillon zur Expo 2020 Dubai präsentiert sich als Ort der Innovation und Forschung, als CAMPUS GERMANY. An seine drei Labore, das Energy Lab, das Future City Lab und das Biodiversity Lab, knüpft auch das Culture Lab nahtlos an. Hier wird das Spektrum der kulturellen Vielfalt Deutschlands präsentiert.

Verantwortlich für das Kulturprogramm sind die Agentur VOSS+FISCHER in Zusammenarbeit mit dem Musik- und Kulturmanager Mike P. Heisel als Kurator. Zusammengesetzt aus sechs sogenannten „Sessions“ verbindet das Culture Lab Musik, Tanz, Visuelle Künste, Gaming, Sport und Wissenschaft. Während sich das Programm hauptsächlich aus den vielversprechendsten Nachwuchstalenten der jeweiligen Szene speist, werden u.a. in den „Music Sessions“ auch Höhepunkte mit bereits etablierten, international bekannten Künstler*innen und Acts gesetzt.

Angelehnt an das übergeordnete Thema der Expo „Connecting Minds, Creating the Future“ versteht sich das Culture Lab als Plattform interkultureller Begegnungen und der Verbundenheit. Gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, darunter Hochschulen, Bildungseinrichtungen und solche, die sich der Nachwuchsförderung verpflichtet fühlen, sorgen die Organisatoren auf der Bühne im Atrium des Deutschen Pavillons für ein abwechslungsreiches Programm, das Deutschland nicht nur authentisch und sympathisch nach Außen repräsentiert, sondern sich auch als gemeinschaftsbildende Einladung versteht. 

[08.12.2021]