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Hochkarätiges Klavierduo im Markgräflichen Opernhaus: Eröffnungskonzert des 10. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth

Edit Klukon und Dezsö Ránki | Foto: Andrea Felvégi

Hochkarätiges Klavierduo im Markgräflichen Opernhaus: Eröffnungskonzert des 10. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth

Franz Liszt selbst hat eine Reihe seiner Symphonischen Dichtungen virtuos für Klavier zu vier Händen bearbeitet. Eine Auswahl aus diesen Arrangements präsentiert nun das renommierte Klavierduo Edit Klukon und Dezsö Ránki im Eröffnungskonzert des 10. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar-Bayreuth (27. Oktober bis 7. November 2021).

Zu diesem von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Stadt Bayreuth gemeinsam veranstalteten Konzert wird am Mittwoch, 27. Oktober um 20:00 Uhr in das prachtvolle Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth eingeladen.

Eintrittskarten zu 21 bis 70 Euro gibt es bei der Theaterkasse Bayreuth.

Das klangvolle Programm beginnt mit der „Heldenklage“, der Symphonischen Dichtung Nr. 8 in einer Fassung für Klavier zu vier Händen von Franz Liszt aus dem Jahr 1877. Es folgt „Tasso, Lamento e trionfo“ als Symphonische Dichtung Nr. 2, bearbeitet im Jahr 1858.

Ebenfalls im Jahr 1858 arrangierte Liszt „Orpheus“, seine Symphonische Dichtung Nr. 4, die das Duo im Anschluss spielt. Zum Schluss erklingt „Die Ideale“ als Symphonische Dichtung Nr. 12 in einer in den Jahren 1874 bis 1877 entstandenen Version für Klavier zu vier Händen.

„Die vierhändigen Versionen sind richtige, wunderbare Klavierwerke geworden, in sieben Fällen erst 20 Jahren später geschrieben, mit vielen Änderungen genial adaptiert für das Klavier“, kommentieren Edit Klukon und Dezsö Ránki ihre Auswahl. „Mitte Oktober 2021 spielen wir die ganze Reihe, alle 13 Werke, bereits im Kammermusiksaal der alten Musikakademie in Budapest, wo Liszt damals unterrichtete und auch eine Wohnung hatte. Jetzt ist dort das Liszt-Museum Budapest.”

Edit Klukon und Dezsö Ránki haben seit 1985 schon mehr als 500 Konzerte gemeinsam gespielt, insbesondere Werke für zwei Klaviere sowie auch vierhändig von Bach, Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Debussy, Ravel, Grieg, Bartók, Messiaen, Satie und Bartók.

Besonders interessant ist dabei die erste und nie veröffentlichte Version der Faust-Symphonie von Franz Liszt, arrangiert vom Komponisten für zwei Klaviere, oder Beethovens 9. Sinfonie, ebenfalls eine Transkription für zwei Klaviere von Franz Liszt.

Die beiden Künstler treten oft in ihrer ungarischen Heimat auf, waren aber auch in Salzburg, Wien, Mailand, Berlin, München, Paris, London, Barcelona, Lissabon, Tokio und Sao Paulo zu Gast. Einladungen führten sie zu Musikfestivals wie Lucerne, La Roque d’Anthéron, Folle Journée de Nantes, Beethovenfest Bonn, Dresdner Musikfestspiele und Schleswig-Holstein Musikfestival.  

Das Duo Klukon und Ránki spielt gerne die Werke für ein, zwei oder drei Klaviere von Barnabás Dukay, einem ungarischen Komponisten. Zu ihren jüngsten Projekten gehört die Aufführung der 13 Symphonischen Dichtungen von Franz Liszt in der Fassung des Komponisten für Klavier zu vier Händen.

Für das ungarische Label BMC haben Dezsö Ránki und Edit Klukon eine CD mit Werken von Satie, Cage und Liszt sowie eine zweite CD mit Werken von Barnabás Dukay eingespielt.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt-konzerte

[15.10.2021]