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Neu auf dem YouTube-Kanal: Konzertexamen von Bratschist Wolf Attula mit Werken von Telemann bis Schostakowitsch

Wolf Attula | Foto: Roland Horn

Neu auf dem YouTube-Kanal: Konzertexamen von Bratschist Wolf Attula mit Werken von Telemann bis Schostakowitsch

Ein Jahrzehnt lang lebte und studierte er in Weimar: Seit mehr als vier Jahren ist Wolf Attula nun stellvertretender Solobratscher im Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main. Für sein Konzertexamen als höchstem künstlerischen Abschluss der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar kehrte der 30-Jährige Anfang November 2020 noch einmal an seine Alma Mater zurück.

Als wichtigen Prüfungsteil gestaltete der Absolvent der Klasse Prof. Erich Wolfgang Krüger und Prof. Ditte Leser am 2. November einen Sonaten-Abend mit Werken von Georg Philipp Telemann, Garth Knox, Rebecca Clarke und Dmitri Schostakowitsch im Festsaal Fürstenhaus, begleitet von Ludmilla Kogan am Klavier.

Dieses Konzertexamen wurde vom Tonstudio der Weimarer Musikhochschule professionell mit mehreren Kameras mitgeschnitten – und jetzt auf den international erfolgreichen YouTube-Kanal der Hochschule hochgeladen. „Wenn ich zurückkomme, lacht mich jeder Pflasterstein an, heißt mich willkommen zurück, und ich atme Nostalgie in vollen Zügen“, erklärt Wolf Attula.

„Weimar und dem Studium dort verdanke ich unbeschreiblich viel, vor allem meinen Lehrern Prof. Leser und Prof. Krüger: Handwerk, unerschöpfliche Leidenschaft für das beseelte Musizieren und freundschaftliche Begleitung in persönlicher und musikalischer Reife.“

In Berlin geboren und in Thüringen aufgewachsen, nahm Wolf Attula seinen ersten Geigenunterricht bei Elke Glaser. Durch das Musizieren in der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling packte ihn die musikalische Leidenschaft und er ging auf das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo er zunächst mit der Geige fortfuhr.

Später wechselte er zur Viola in die Klasse von Prof. Erich Krüger und Prof. Ditte Leser, in der er auch sein Diplom, seinen Master und sein Konzertexamen absolvierte. Weitere künstlerische Anregungen erhielt Wolf Attula von Kim Kashkashian, Nils Mönkemeyer und Wilfried Strehle. Er war Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Seine Orchesterstationen waren die Staatskapelle Weimar, das Gewandhausorchester Leipzig, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die Staatsphilharmonie Nürnberg, bevor er im Herbst 2016 als stellvertretender Solobratscher des Opern- und Museumsorchesters in Frankfurt am Main engagiert wurde. Neben dem Orchesterspiel ist ihm Kammermusik eine Herzensangelegenheit. In seiner Freizeit studiert Wolf Attula an der Frankfurter Goethe-Universität Mathematik.

Link zum Konzertmitschnitt: https://youtu.be/hef38ElVJi4

Zum YouTube-Kanal der HfM: www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar

[05.02.2021]