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Mit Video-Übertragung: Vielfache Preisvergabe beim Innerschulischen Wettbewerb des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule

2. Preisträgerin Alma Cermak | Foto: Gerold Herzog

Mit Video-Übertragung: Vielfache Preisvergabe beim Innerschulischen Wettbewerb des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule

Einmal jährlich veranstaltet das Musikgymnasium Schloss Belvedere als Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar einen „Innerschulischen Wettbewerb“. Vor einer hochkarätig besetzten Jury spielten unter spezielle Hygiene-Bedingungen auch dieses Jahr die 16- bis 17jährigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 11sp um die Preise.

Der Wettbewerb fand am 10. und 11. Juli im Großen Saal des Musikgymnasiums statt.

Den mit 500 Euro dotierten 1. Preis gewann der Pianist Viktor Satler aus der Klasse von Prof. Christian Wilm Müller. Den mit 400 Euro dotierten 2. Preis erspielte sich die Flötistin Alma Čermak, die gemeinsam von Benjamin Plag und Anna Cuchal unterrichtet wird.

Der mit 300 Euro dotierte 3. Preis wurde geteilt: 3. Preisträger sind Posaunist Felix Koch (Klasse Prof. Christian Sprenger) und Bratschist Eike Coetzee (Klasse Prof. Ditte Leser). Eike Coetzee nahm als einziger per Videoübertragung aus dem Ausland am Wettbewerb teil.

Zusätzlich wurde auch ein mit 300 Euro dotierter Kammermusikpreis vergeben, den das Duo Alma Čermak (Querflöte) und Gesine Rotzoll (Klarinette, Klasse Jan Doormann) gewann. Den Jury-Sonderpreis erspielte sich Alban Matthiaß (Viola, Klasse Prof. Ditte Leser).

Alle genannten Preise wurden vom Förderkreis des Musikgymnasiums gestiftet. Die künftige, kostenfreie Teilnahme an Meisterkursen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wurde zudem Klarinettistin Gesine Rotzoll und Pianistin Maryia Parechyna (Klasse Susanne Bitar) zugesprochen.

Die Jury setzte sich aus Professorinnen und Professoren sowie Dozenten anderer Musikhochschulen sowie Mitgliedern großer Orchester zusammen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt beim Wettbewerb eine Vorspielzeit von 25 Minuten, von der ein Drittel mit Kammermusik gefüllt werden durfte.

Am Abend des 11. Juli fand die Preisvergabe statt. Außerdem gab es intensive Auswertungsgespräche zwischen Juror*innen und Teilnehmer*innen.

Der normalerweise öffentlich vor Publikum durchgeführte Wettbewerb blieb in diesem Jahr eine interne Veranstaltung, zu der nur die Schüler*innen und die direkten Angehörigen der Teilnehmenden mit vorheriger schriftlicher Anmeldung und mit schriftlicher Erklärung zur Einhaltung der Hygieneregeln des Musikgymnasiums zugelassen wurden.

Der Wettbewerb war beim Gesundheitsamt als interne Veranstaltungen gemeldet, da sich teilweise mehr als 30 Personen (max. 60) in einem geschlossenen Raum aufhielten. Die Raumgröße des Großen Saals ermöglicht eine unter Einhaltung aller Abstandsregeln zugelassene Kapazität von 100 Personen mit getrenntem Ein- und Ausgang.

[17.07.2020]