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Neue Maria-Pawlowna-Stipendiatin: Russische Geigerin Asiia Garipova aus St. Petersburg studiert ein Jahr lang in Weimar

Geigerin Asiia Garipova | Foto: Nadezhda Chernokhvost

Neue Maria-Pawlowna-Stipendiatin: Russische Geigerin Asiia Garipova aus St. Petersburg studiert ein Jahr lang in Weimar

Die Wahl fiel wieder einmal auf eine Violinistin: Aktuelle Maria-Pawlowna-Stipendiatin der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar ist Asiia Garipova. Die 23-jährige Geigenstudentin des Staatlichen Konservatoriums für Musik Rimski-Korsakow in St. Petersburg erhält im Studienjahr 2019/20 Unterricht in der Klasse von Violinprofessor Andreas Lehmann.

Das Stipendium für ein einjähriges, so genanntes „Kontaktstudium“ in Weimar ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert und wird dankenswerterweise von der Hamburger „Gartow-Stiftung – Freunde der Musik St. Petersburg“ finanziert.

Offiziell verliehen wurde Asiia Garipova ihr Stipendium, das sie bereits im Oktober 2019 angetreten hatte, am 8. Februar in einer Soiree in Kooperation mit dem Grand Hotel Russischer Hof. 

Das Konzert fand zu Ehren Maria Pawlowna Romanowas statt, Großfürstin von Russland und Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach – 234 Jahre nach ihrer Geburt und 215 Jahre nach ihrer Ankunft in Weimar.

Asiia Garipova wurde 1996 in Ufa (Russland) geboren. Von 2014 bis 2019 studierte sie am Staatlichen Konservatorium für Musik Rimski-Korsakow in St. Petersburg in der Klasse von Prof. Alexander Stang. Sie erhielt Stipendien der Stiftungen „Nachwuchstalente Russlands“ „Wladimir Spiwakow“ sowie der Republik Baschkortostan.

Sie erspielte sich vielfache Auszeichnungen bei nationalen Musikwettbewerben und gab bereits solistische Konzerte in St. Petersburg und Simferopol sowie auch in Prag (Tschechien).

Das Maria-Pawlowna-Stipendium soll als Mosaikstein dazu beitragen, die deutsch-russischen Beziehungen im Allgemeinen und die Beziehungen zwischen dem Staatlichen Konservatorium für Musik Rimski-Korsakow in St. Petersburg und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar im Besonderen zu fördern. Als Brücke zwischen West- und Osteuropa ist es zugleich die Basis für einen beiderseitigen Studierendenaustausch.

Das Stipendium ist Teil einer umfassenden Initiative zur Wiederbelebung einer mentalen, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindung, die durch die Heirat der Zarentochter Maria Pawlowna mit dem Landesfürsten vor rund 200 Jahren in Weimar begründet wurde. Erstmals wurde das Maria-Pawlowna-Stipendium im Jahre 2004 vergeben.

[04.02.2020]