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Ohne Ellbogen: Marc Herwig gewinnt den 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG

Preisträger v.l.n.r.: Malte Meyn, Daniel Gracz, Simon Schmidt, Marc Herwig, Jonas Fischer, Jonas Ehmer und Julian Pinn | Foto: Matthias Eimer

Ohne Ellbogen: Marc Herwig gewinnt den 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG

Er überzeugte die Jury in allen drei Wertungsrunden und sicherte sich damit den nicht jedes Mal vergebenen Gesamtpreis: Marc Herwig von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar gewann am Wochenende den 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG, der vom 26. bis 29. April an der Weimarer Musikhochschule ausgerichtet wurde. Nach Christoph Gerl, Michael Ebert und Wolfgang Geiger ist Marc Herwig bereits der vierte Gesamtpreisträger aus Weimar, deren Musikhochschule damit zu den erfolgreichsten im Fach Schulpraktisches Klavierspiel gehört.

Der alle zwei Jahre stattfindende „Schupra“-Wettbewerb wurde seinem Festival-Charakter wieder gerecht, resümierte Wettbewerbsleiter Prof. Gero Schmidt-Oberländer: „Die Stimmung war außerordentlich gut und es entstanden neue Freundschaften. Jeder gönnte jedem den Erfolg, Ellbogen waren nicht zu sehen.“

Es wurden zusätzlich auch drei Rundenpreise vergeben. So gewann Julian Pinn von der Hochschule für Musik Freiburg die 1. Runde (Liedspiel). Der Preis für die 2. Runde (Partitur- und Vom-Blatt-Spiel) ging an Malte Meyn von der Hochschule für Musik Würzburg. Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ortwin Nimczik entschied sich in der 3. Runde (Improvisation) für Jonas Ehmer von der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Preisträger.

Die Weimarer Musikhochschule sicherte sich neben dem Gesamtpreis auch zwei Sonderpreise: So gewann Daniel Gracz den Sonderpreis des Bundesverbands Musikunterricht für eine besonders ausdrucksstarke Gedichtinterpretation und den (geteilten) Publikumspreis. Die andere „Hälfte“ des Publikumspreises ging an Simon Schmidt von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Den Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Volksliedes, gestiftet von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, erspielte sich Jonas Fischer von der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt a.M.

Zum 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG waren insgesamt 18 Studierende der Studienrichtung Lehramt Musik von den Musikhochschulen in München, Mainz, Freiburg i.Br., Dresden, Köln, Würzburg, Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Lübeck, Stuttgart und Weimar angereist. Der nächste „Schupra“-Wettbewerb findet 2020 in Weimar statt.

Veranstaltet wird der Bundeswettbewerb seit 1992 von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht (BMU) und der renommierten Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG.

Nähere Informationen: www.schupra-wettbewerb.de.