►  Hochschule für Musik...  ►  Über uns
Drei erste Preise beim „IPV Solo Wettbewerb“: Fast 200 Posaunistinnen und Posaunisten kamen zum Symposium nach Weimar

Marco Rafael Ferreira Rodrigues (li.) und Tolga Akman | Foto: Andreas Mössinger

Drei erste Preise beim „IPV Solo Wettbewerb“: Fast 200 Posaunistinnen und Posaunisten kamen zum Symposium nach Weimar

Überaus erfolgreich und mit großer Publikumsresonanz ist das internationale Posaunen-Symposium am Sonntag in Weimar zu Ende gegangen. Insgesamt fast 200 Posaunistinnen und Posaunisten aus aller Welt waren der Einladung der „Internationalen Posaunen-Vereinigung“ (IPV) und der HfM Weimar gefolgt.

Erstmals fand im Rahmen des IPV-Symposiums vom 5. bis 8. März der „IPV Solo Wettbewerb“ an der Weimarer Musikhochschule statt. Vor einer internationalen Jury präsentieren sich 77 junge Posaunen-Solistinnen und -Solisten aus 19 Ländern. Die drei ersten Preise bestanden pro Sieger aus einem hochwertigen Instrument einer renommierten Herstellerfirma und einem Soloauftritt beim IPV-Symposium 2019.

In der jüngsten Kategorie I gewann der 17-jährige Slowene Matej Stih. Mit dem „Courtois-Preis“ erhält er nun eine neue, individuell angepasste Tenorposaune der Marke „Antoine Courtois, Paris“ im Wert von mehreren tausend Euro.

Gleich zwei 1. Preise vergab die Jury in der überraschend starken Kategorie II (18-21 Jahre): Den „Yamaha-Preis“ und damit eine neue Tenorposaune derselben Marke erspielte sich der 20-jährige Tolga Akman aus der Türkei. Eine ebenfalls funkelnagelneue Tenorposaune der Marke „Vincent Bach“ gewann der 19 Jahre alte Portugiese Marco Rafael Ferreira Rodrigues mit seinem „Bach-Preis“. In der Alterskategorie III (22 Jahre und älter) wurde kein Preis vergeben.

Die Mitglieder der Jury waren Carsten Svanberg (Vorsitzender, Dänemark), Zoltan Kiss (Ungarn), Fabrice Millischer (Frankreich), Mayumi Shimizu (Japan) und Jamie Williams (USA). „Die Hochschule in Weimar war der perfekte Rahmen für unseren Wettbewerb“, sagte der Juryvorsitzende Carsten Svanberg. „Prof. Christian Sprenger und sein Team sorgten für einen reibungslosen Ablauf.“

Svanberg dankte auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie die „Herausforderung, alle Werke zu lernen, angenommen haben.“ Der Weimarer Posaunenprofessor und künstlerische Leiter des Posaunen-Symposiums, Prof. Christian Sprenger, wurde zum Abschluss der Tagung zum neuen Präsidenten der Internationalen Posaunen-Vereinigung gewählt.

Zu den Preisträgern des Wettbewerbs: Matej Stih (*2000) ist noch Gymnasiast und besucht das Konservatorium für Musik und Ballett in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Er hat bereits mehrere Preise bei Jugendwettbewerben gewonnen.

Tolga Akman (*1997) begann 2015 ein Bachelorstudium bei Prof. Jonas Bylund an der Musikhochschule in Hannover. Zuletzt gewann er den 1. Preis beim 8. Internationalen Wettbewerb für Blechblasinstrumente in Danzig.

Marco Rafael Ferreira Rodrigues (*1998) wechselte 2016 in die Posaunenklasse von Prof. David Bruchez an die Zürcher Hochschule der Künste. Er gewann bereits eine Vielzahl von 1. Preisen bei internationalen Wettbewerben. Seit 2017 spielt er, im jungen Alter bereits fest engagiert, als Posaunist im Tonhalle-Orchester Zürich.

Nähere Informationen: www.ipf2018.de sowie www.ipf2018.de/wettbewerb

12.03.2018