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Rätselhaftes Spätwerk: Die zweite Hälfte der "Tage der Kammermusik" lockt mit einem Kaleidoskop der Klänge

Rätselhaftes Spätwerk: Die zweite Hälfte der "Tage der Kammermusik" lockt mit einem Kaleidoskop der Klänge

Während in den ersten Konzerten vom 7. bis zum 12. Februar vor allem großformatige und repräsentative Werke zu hören waren, steht im zweiten Teil der "Tage der Kammermusik" ab dem 14. Februar nun die instrumentale Vielfalt im Vordergrund. Unter dem Motto "KammerMosaik" erklingen noch einmal acht Konzerte an der Weimarer Musikhochschule, künstlerisch vorbereitet und koordiniert von Professorin Larissa Kondratjewa. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei!

Zu gleich zwei Konzerten wird am Dienstag, 14. Februar, eingeladen: Um 13:00 Uhr hat das Publikum im Festsaal Fürstenhaus Gelegenheit, einer öffentlichen Kammermusikprüfung mit Werken von Mozart, Beethoven, Debussy und Moszkowski beizuwohnen. Einen Vorgeschmack der vielen "KammerMosaik"-Konzerte bietet dann das folgende Konzert um 16:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus. Im farbigen, durch vielgestaltige Besetzungen geprägten Programm erklingt unter anderem auch Claude Debussys impressionistische Sonate für Flöte, Viola und Harfe sowie Kammermusik für tiefe Blechbläser.

Weiter geht es am Mittwoch, 15. Februar um 16:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus mit einem der rätselhaften Spätwerke Gabriel Faurés – dem tiefgründigen Klaviertrio. Zu hören sein wird auch das elegante Trio für Flöte, Violine und Klavier von Jacques Ibert. "Im interessanten Kontext dazu erklingt das berühmte Bläserquintett von Mozart", erklärt die künstlerische Leiterin der "Tage der Kammermusik", Prof. Larissa Kondratjewa. "In diesem Quintett zeigt jedes Instrument gleichberechtigt seine Vorzüge. Wahrscheinlich deshalb erhielt es schon zu Mozarts Zeit besonders lebhaften Applaus."

Werke aus Klassik und Romantik prägen die beiden Konzerte im Forum Seebach am Freitag, 17. Februar sowie am Dienstag, 21. Februar, jeweils um 16:00 Uhr. Mit einem Kaleidoskop der Klänge von Bach bis Glinka und von Arenski bis Piazzolla locken die Konzerte im Saal Am Palais am Samstag, 18. Februar und Sonntag, 19. Februar, jeweils um 19:30 Uhr.

Das Konzert am Montag, 20. Februar um 16:00 Uhr wartet noch einmal mit einem Novum auf: Betitelt als "Gemütlicher Nachmittag mit Kammermusik" wird erstmals ein Konzert im atmosphärischen Lesesaal der Hochschulbibliothek im Fürstenhaus angeboten. Auf dem Programm stehen ein klassisches Streichtrio von Michael Haydn – Joseph Haydns weithin unbekannter Bruder –, dazu leise, geheimnisvolle spanische Gitarrenklänge und Saint-Saëns' poetische Fantasie für Violine und Harfe.