Prof. Maximilian  Marcoll

Prof. Maximilian Marcoll

Professor für Elektroakustische Musik und Klangkunst, Leiter Studio für elektroakustische Musik (SeaM)

Subject/Instrument: Elektroakustische Komposition

Fürstenhaus – Hauptgebäude

maximilian.marcoll(at)hfm-weimar.de

https://www.marcoll.de

Maximilian Marcoll, geboren 1981 in Lübeck, absolvierte zunächst ein Schlagzeugstudium am Institut für schulbegleitende Musikausbildung an der Lübecker Musikhochschule. Im Anschluss studierte er bis 2006 instrumentale und elektronische Komposition an der Hochschule für Musik in Lübeck und der Folkwang Universität Essen. Bereits 1999 gründete und leitete er das Ensemble Neue Musik Lübeck, drei Jahre später folgte die Gründung des Elektronik-Duos „dis.playce“. Im Jahr 2006 wurde er Mitglied der Künstlergruppe „Stock11“, und von 2008 bis 2018 übernahm Maximilian Marcoll die technische Leitung des Festivals „Klangwerkstatt Berlin”.

Mitte der 2010er Jahre weilte er als „Composer in Residence“ am „Centro Mexicano para la Música y las Artes Sonoras“ in Morelia (Mexiko), am „Institute for Computer Music and Sound Technology“ in Zürich (Schweiz), im Künstlerhaus „Lukas“ in Ahrenshoop (Deutschland) – und 2020 am Institut für Elektronische Musik und Akustik in Graz (Österreich).

Sein kompositorisches Schaffen ist auf einer Vielzahl von CD-Einspielungen in den Labels „Wergo“, „Naivsuper“, „Genuin“ u.a. dokumentiert. Marcolls Werke wurden auf zahlreichen Festivals sowie von namhaften Ensembles im In- und Ausland aufgeführt, darunter das Ensemble Mosaik, Neue Vocalsolisten, Ensemble UnitedBerlin, Ensemble Cotrechamps, Ensemble Vortex, Suono Mobile, Cepromusic, Ensemble Resonanz und Ensemble Liminar. Am Pult standen dabei Dirigenten wie u.a. Vladimir Jurowski, Enno Poppe und José-Luis Castillo.

Als Pädagoge hielt Maximilian Marcoll Gastvorträge und gab Meisterkurse in ganz Deutschland sowie in Paris (IRCAM), London (Brunel), Huddersfield, Leeds, Belfast (SARC), Tiflis, Mexico City, Morelia (CMMAS), Wien, Zürich und Graz. Von 2007 bis 2014 war er Lehrbeauftragter für Musikinformatik am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, parallel lehrte er bis 2020 am Institut für Studienvorbereitende Ausbildung der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin die Fächer Komposition, Tontechnik sowie Musiktheorie und Gehörbildung. Außerdem war von 2017 bis 2020 Lehrbeauftragter für Audioprogrammierung an der Hochschule für Künste Bremen.

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