Prof. Dr. Eckart  Lange

Prof. Dr. Eckart Lange

Lehrbeauftragter für Musikpädagogik am Institut für Musikpädagogik und Kirchenmusik

Fach/Instrument: Musikpädagogik

eckart.lange(at)hfm-weimar.de

  • Studium in Weimar an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in der Schulmusik, (Staatsexamen 1970; Unterricht u.a. bei Volkmar Lehmann, Klavier und Gert Frischmuth, Chordirigieren) und an der Hochschule für Musik HANNS EISLER Berlin Dirigieren (Chordirigieren bei Horst Müller, Diplom 1983)
  • Dreizehn Jahre im Lehramt am Gymnasium (EOS) in Mecklenburg-Vorpommern tätig, daneben Musikschultätigkeit (Bezirksmusikschule Neubrandenburg, Klavier/Gesang) und als Chorleiter
  • Seit Mitte der 70er Jahre Mitarbeiter der Forschungsgruppe "Singefähigkeit" der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften Berlin; Lehrauftrag für Gesang, später für Methodik und Didaktik der Musikerziehung im Institut für Musikwissenschaft und Musikerziehung der Sektion Germanistik, Kunst- und Musikwissenschaft der ERNST MORITZ ARNDT Universität Greifswald; seit 1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am gleichen Institut; 1986 Promotion zum Dr. paed. über "Die Entwicklung der Singefähigkeit in der Abiturstufe (Postmutation)"
  • 1986 Wechsel nach Thüringen: Stellvertretender Direktor der Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz, nebenberuflich Chordirektor der Geraer Singakademie an den Bühnen der Stadt Gera und Lehrauftrag an der Außenstelle Gera der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (Musiktheorie), der 1988 zur Festanstellung führte
  • 1990 Leiter der Abteilung Musik, Hoch- und Fachschulen und populäre Kunst im Ministerium für Kultur der DDR in Berlin (bis 3. Oktober 1990) mit den Aufgabenfeldern Neue Musik, Orchesterwesen, Musikschulen, künstlerische Hoch- und Fachschulen, Popularmusik
  • Ab Oktober 1990 Prorektor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (zusätzlich 1991 Verwaltungsleiter); 1993 DAAD-Stipendiat (USA); im gleichen Jahr Berufung zum Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar; von 1996 bis 2013 Direktor des Institutes für Musikpädagogik; von 1994 bis 2013 Tätigkeit in den Hochschulleitungsgremien (bis 2000 Dekan des Fachbereichs IV (Musikwissenschaft, Komposition, Schulmusik, Kirchenmusik)
  • 2000 Studiendekan der Fakultät II (Tasteninstrumente und alte Musik, Jazz, Neue Musik, Musikpädagogik und Musiktheorie). Vorsitzender der Promotionskommission (1994–2000), Vorsitzender der Diplomkommission (seit 1993), Dekan der Fakultät II 1993 bis 2000, 2001 bis 2002, 2005 bis 2006 und 2010 bis 2013
  • 2005 nebenberuflich Gründungsdirektor der Landesmusikakademie Sondershausen
  • Führendes Mitglied zahlreicher Musikverbände und Dachorganisationen des musikkulturellen Lebens auf Bundes- und Landesebene, u.a.: Mitglied im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates (seit 2001), Vizepräsident des Deutschen Musikrates (2000–2002), Vorsitzender der Konferenz der Landesmusikräte (1996–2001), Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrates (seit 1996), Mitglied des Bundesfachausschusses Musikpädagogik (2000) bzw. Musikalische Bildung (seit 2004)
  • Präsident des Landesmusikrates Thüringen (seit 1994), Gründungs- und Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Singakademien, Konzert- u. Philharmonischer Chöre, später Vizepräsident im VDKC (1990–1993), Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kulturfonds Berlin (1995–2002), Vizepräsident der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik (seit 1998), Vorsitzender des Musikbeirates des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben des Laienmusizierens
  • Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Horst Köhler 2008
  • Gegenwärtige Arbeitsgebiete: Forschungen zur Sozialgeschichte der Musikpädagogik, zur regionalen Musikkultur Thüringens sowie zur DDR-Musikpädagogik; außerdem Tätigkeit als Fachgutachter, Schulbuchautor und –herausgeber

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