Dr. Franz  Kaern-Biederstedt

Dr. Franz Kaern-Biederstedt

Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Mitglied Zentrum für Musiktheorie

Fach/Instrument: Musiktheorie, Gehörbildung

franzkaern(at)web.de

Dr. phil. Franz Kaern-Biederstedt, geb. 1973 in Crailsheim/Jagst, studierte Schulmusik mit dem instrumentalen Hauptfach Fagott und dem Schwerpunktfach Musiktheorie/Komposition an den Musikhochschulen in Trossingen und Frankfurt/Main, Komposition in Mannheim und Musiktheorie in Leipzig. Seine Kompositionslehrer waren Helmut Cromm und Norbert Fröhlich in Trossingen, Gerhard Müller-Hornbach in Frankfurt und Ulrich Leyendecker in Mannheim. Das Musiktheoriestudium in Leipzig absolvierte er bei Gesine Schröder, die auch als Doktormutter seine Dissertation über „Die Harmonia Cantionum Ecclesiasticarum des Leipziger Thomaskantors Sethus Calvisius – Entstehung, Quellen und Stilistik“ betreute. Franz Kaern-Biederstedt unterrichtet Musiktheorie, Gehörbildung und Komposition an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/ Saale sowie am Instrumentalzweig der Latina August Hermann Francke ebenfalls in Halle. Besondere Schwerpunkte seiner musiktheoretischen Arbeit sind die Musiktheorie zwischen 1400 und 1600, besonders zur Kompositionsgeschichte in Mitteldeutschland in der Zeit der Reformation und darüber hinaus, Ausprägungen kontrapunktischen Denkens in verschiedenen Zeiten und Stilen, Konzepte und Erscheinungen tonalen Komponierens im 20. und 21. Jahrhundert, Geschichte der Instrumentationspraxis, Passacaglia und Fuge im zeitgenössischen Komponieren sowie die Musik Benjamin Brittens. Kaern-Biederstedt komponiert Werke für Soloinstrumente, kammermusikalische Ensembles, Orchester und vokale Besetzungen, wobei ein besonderer Fokus auf zeitgenössischer geistlicher Musik liegt.

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