Zentren und Netzwerke

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar hat mit dem Franz-Liszt-Zentrum und dem Zentrum für Musiktheorie zwei wissenschaftliche Einrichtungen, die nach § 37 ThürHG der Wahrnehmung von Aufgaben der Hochschule im Bereich künstlerischer Entwicklungsvorhaben und der Lehre dienen.

Franz-Liszt-Zentrum

KÜNSTLERISCH-WISSENSCHAFTLICHES ZENTRUM
IM ZEICHEN FRANZ LISZTS


Tätigkeiten und Ziele
Die Altenburg, Franz Liszts Domizil in seiner kämpferischen ersten Weimarer Zeit (1848 bis 1861), wieder nutzbar zu machen war der Ansporn, als das Franz-Liszt-Zentrum (FLZ) im Jahr 1988 gegründet wurde. Das kulturhistorisch wichtige Stadtpalais ist ein Symbol für Liszts "Neu-Weimar" bzw. die "Neudeutsche Schule". Viele Jahre diente die Altenburg als zergliedertes Wohngebäude und wurde erst 1995/97 einer Sanierung durch ihren Eigentümer, die Weimarer Wohnstätte GmbH, unterzogen. Diese ermöglicht nun eine wissenschaftliche und künstlerische Nutzung des Hauses, ganz im Sinne Franz Liszts. Dabei übernahm das FLZ die inhaltliche Verantwortung für die Beletage und damit – historisch gesehen – für das Herzstück des Stadtpalais', im Zusammenwirken mit dem Mieter der Etage, der Deutschen Liszt-Gesellschaft.In der Raum-Flucht zur Straße hin ("Liszt-Salon") werden Konzerte (Soireen in der "Altenburg") und andere künstlerische und kulturpolitische Veranstaltungen gegeben. Nach aufwändiger Raumgestaltung (Tapeten in der Art der 1850er Jahre) und neuen Schallschutz-Doppelfenstern ist der aus drei zusammenhängenden Einzelsalons in blau, rot und weiß bestehende Gesamtraum seit März 2002 auch akustisch gut dafür geeignet. Im benachbarten Gartenzimmer richtete die Liszt-Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturministeriums eine hochansehnliche Erinnerungsstätte ein. In den Räumen zum Hof hin arbeitet die Liszt-Forschungsstelle. Das FLZ dient damit im Sinne Franz Liszts künstlerischen und wissenschaftlichen Entwicklungsvorhaben, die eng mit der Identität der Musikhochschule und mit dem historisch gewachsenen Kulturraum Weimar zusammenhängen. Inzwischen sind auch große Raumbereiche im Erdgeschoss und im 2. Obergeschoss der Wohnnutzung entzogen und von der Hochschule für musikwissenschaftliche Forschungsvorhaben angemietet worden.

Projekte
  • Sonntagssoireen in der "Altenburg" (einmal monatlich)
  • Mittagskonzerte "Musik bei Liszt" im Liszthaus (Marienstraße, ehemalige "Hofgärtnerei")
  • Vorbereitung zur Digitalisierung des Liszt-Bestandes im Goethe- und Schiller-Archiv
  • Führungen durch die Dokumentation "Franz Liszt, die Altenburg und Europa" in der Altenburg

Mitglieder
Prof. Dr. Wolfram Huschke - Leitung/ Geschäftsführung
Rebekka Stemmler - Referentin des Hochschulpräsidenten; Stellvertreterin des Leiters
Christine Gurk - Kanzlerin der Hochschule; Haushalt

- Künstlerische Projekte -
Cora Irsen - freischaffende Pianistin; Gestaltung von Gesprächskonzerten in der Altenburg
Prof. Christian Wilm Müller - Künstlerischer Leiter des Hochbegabtenzentrums der Hochschule; Gestaltung der Sonntagssoireen in der Altenburg

- Wissenschaftliche Projekte: Liszt-Forschungsstelle -
Evelyn Liepsch - Klassik Stiftung Weimar (Direktion Goethe-Schiller-Archiv)
Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt - Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

- Öffentlichkeitsarbeit/ Führungen durch die Altenburg -
Dr. Irina Lucke-Kaminiarz - Ehemalige Leiterin des Hochschularchivs
Dr. Christoph Meixner - Leiter des Hochschularchivs

Zentrum für Musiktheorie

Leitung

Prof. Jörn Arnecke
Professor für Musiktheorie, Gehörbildung und Historische Satzlehre (Praxis)
joern.arnecke(at)hfm-weimar.de

Kontakt

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Zentrum für Musiktheorie
hochschulzentrum am horn
Sekretariat (Raum 024)
Tel. 03643 | 555 186
Fax 03643 | 555 187
manuela.jahn(at)hfm-weimar.de

::: Zur Website des Zentrums für Musiktheorie :::

AKM - Arbeitsgruppe Kammermusik

Die Fähigkeit, auf höchstem Niveau miteinander musizieren zu können, gehört heute weltweit zu den Grundvoraussetzungen des Musikerberufes. Die Arbeitsgruppe Kammermusik (AKM) plant gemeinsame Projekte wie Portraitkonzerte, Ensembleabende, gemeinsame Aufführungen von Professoren und Studenten sowie Konzertabende, die einzelnen Stilepochen gewidmet sind. Außerdem kann die Arbeit einzelner exzellenter Ensembles und Projekte ggfs. auf CD / Video dokumentiert und veröffentlicht werden – als Anreiz und als spezielle Anerkennung für herausragende Qualität!

Besetzung


Vorsitz

Prof. Thomas Müller-Pering, Gitarre

Lehrende für Kammermusik
Beate Hartmann, Streichinstrumente
Prof. Larissa Kondratjewa, Tasteninstrumente
Prof. Walter Hilgers, Blasinstrumente
Prof. Markus Leoson, Schlagwerk

Für die Institute
Prof. Anne-Kathrin Lindig, Streichinstrumente
Prof. Bettina Bruhn, Tasteninstrumente

Studentenvertreter
Laura Freier, Streichinstrumente
Olga Zarytovska, Klavier


Aktuelle Neuerungen

Bachelor
  • Unterrichtsdauer: 0.75 Std / Woche im Pflichtmodul
  • Optional weitere 0.75 SWS im Wahlmodul (nach Wunsch und Zeitkapazität des Lehrers)
  • Die in jedem Semester abzulegenden Testatvorspiele werden nicht mehr benotet
  • Das Testat gilt als 'bestanden', wenn der betreuende Kammermusiklehrer das abschließende Vorspiel im letzten Unterricht goutiert und qualitativ als vorspielreif erachtet – plus daran anschließendes Vorspiel in einem öffentlichen Konzert, Klassenabend, oder Fakultätskonzert. Der Ensemble-Beitrag wird testiert durch mindestens einen anwesenden Hochschullehrer.
  • Einstudiert und vorgespielt werden ganze Werke (mindestens 10 Minuten Spieldauer)
  • Ensembles mit zusätzlichen 0.75 SWS im Wahlmodulbereich müssen ein weiteres Werk einstudieren und aufführen
  • Eine Abschlusszensur gibt es nur im Bereich Klavier, Akkordeon und Gitarre – und auch nur für das letzte Kammermusik-Testat (8. Semester)
  • Jedes Testat muss unbedingt im Vorfeld von einem Ensemblemitglied angemeldet werden, und zwar zunächst per E-Mail an den betreuenden KM-Lehrer. Dieser leitet sie nach Begutachtung an Frau Seyfarth (antje.seyfarth(at)hfm-weimar.de) weiter.

Die Anmeldung muss in elektronischer Form (nicht handschriftlich) erfolgen und soll folgende Programminformationen enthalten:  
  • Komponist, Lebensdaten,  
  • Werk/Opuszahl/ Satzbezeichnungen inkl. Spieldauer, 
  • Namen aller Mitspieler /Instrument/Semesterzahl/Matrikelnummer  
  • Name des betreuender Lehrers sowie dessen Einverständnis/ Befürwortung

Anmeldeformular für den Kammermusik-Unterricht
Anmeldeformular zur Kammermusik-Prüfung- oder Testat | Musterbeispiel
Allgemeine Unterrichts- und Prüfungsbedingungen


Diplom
  • Testate/Teilprüfungen werden zwar weiterhin zentral im Dekanat der Fakultät I angemeldet, können dann aber sofort an die verschiedenen Institute delegiert und dort organisiert und betreut werden
  • Statt der großen Prüfungskommission des ehemaligen Kammermusik-Zentrums sind nun nur noch drei Prüfer erforderlich
  • Die Testate/Teilprüfungen können (bitte nach erfolgter Anmeldung!) auch im Rahmen von Konzerten stattfinden
  • Jede Teilprüfung muss unbedingt im Vorfeld von einem Ensemblemitglied angemeldet werden, und zwar zunächst per E-Mail an den betreuenden KM-Lehrer. Dieser leitet sie nach Begutachtung an Frau Seyfarth (antje.seyfarth(at)hfm-weimar.de) weiter.

Die Anmeldung muss in elektronischer Form (nicht handschriftlich) erfolgen und soll folgende Programminformationen enthalten:
  • Komponist, Lebensdaten,
  • Werk/Opuszahl/ Satzbezeichnungen inkl. Spieldauer,
  • Namen aller Mitspieler /Instrument/Semesterzahl/Matrikelnummer
  • Name des betreuender Lehrers sowie dessen Einverständnis/Befürwortung

Anmeldeformular für den Kammermusik-Unterricht
Anmeldeformular zur Kammermusik-Prüfung- oder Testat | Musterbeispiel
Allgemeine Unterrichts- und Prüfungsbedingungen



Kontakt

Dekanat der Fakultät I
Hauptgebäude Fürstenhaus
Raum 020
Telefon 03643 | 555 245
Fax 03643 | 555 244
antje.seyfarth(at)hfm-weimar.de