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Erfolgreich in Amsterdam: 2. Preis für Weimarer Cembalo-Studentin Sangmi Choi bei internationalem Wettbewerb

Sangmi Choi | Foto: Studioline Photography

Erfolgreich in Amsterdam: 2. Preis für Weimarer Cembalo-Studentin Sangmi Choi bei internationalem Wettbewerb

Beim Internationalen Cembalowettbewerb „Prix Annelie de Man“ in Amsterdam (Niederlande) wurde die Weimarer Studentin Sangmi Choi mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Nach einer Vorauswahl per Video waren insgesamt elf Teilnehmende aus der ganzen Welt vom 1. bis 5. Dezember in den Orgelpark in Amsterdam eingeladen worden.

Die südkoreanische Cembalistin studiert im Aufbaustudium zum Konzertexamen in der Klasse von Prof. Bernhard Klapprott an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Den 1. Preis in Amsterdam gewann die Cembalistin Piibe Talen. 

„Es ist einzigartig, dass jemand aus dem Institut für Alte Musik einen internationalen Preis für zeitgenössische Musik gewinnt“, sagt der Professor für Historische Tasteninstrumente und Direktor des Instituts für Alte Musik an der Weimarer Musikhochschule, Prof. Bernhard Klapprott.

Dabei verweist er auf das ungewöhnliche Profil dieses prominenten Cembalowettbewerbs, bei dem ausschließlich nach 1960 komponierte Werke zugelassen sind. „Sangmi Choi hat als Cembalistin außer in Alter Musik einen großen Schwerpunkt im Bereich der zeitgenössischen Cembalomusik“, so Klapprott. 

Geboren in der Millionenstadt Daejeon im Herzen Südkoreas, griff Sangmi Choi als Vierjährige erstmals in die Tasten. 2007 siedelte sie nach Deutschland über und ließ sich seither nach allen Regeln der Kunst ausbilden – zunächst als Klavierstudentin an der Hochschule für Musik Karlsruhe, dann im Fach Neue Musik an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, schließlich sowohl in der außergewöhnlichen Master-Kombination „Zeitgenössische Musik Klavier und Cembalo“ als auch im Master Cembalo wiederum in Karlsruhe. 

Seit 2019 schließt die 35-Jährige noch ein Konzertexamen im Fach Cembalo bei Prof. Bernhard Klapprott an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar an. An ihrem Professor schätzt sie „die Offenheit, den Verstand und die Bescheidenheit seiner Persönlichkeit, seine Kenntnisse und seine Musikalität“, so Sangmi Choi, die bereits auf verschiedene Preise bei Musikwettbewerben in Südkorea und Deutschland zurückblickt.

Meisterkurse führten sie zu Bernd Glemser, Matthias Kirschnereit und Andreas Staier. Neben ihrer Alte-Musik-Leidenschaft ist die Südkoreanerin eine große Freundin zeitgenössischer (Cembalo-)Musik und arbeitete bereits mit dem ensemble recherche in der Ensemble-Akademie Freiburg sowie auch mit dem Pianisten Benjamin Kobler im Rahmen der Stockhausen-Kurse in Kürten. 

[07.12.2021]

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