►  University of Music ...  ►  Students  ►  Campus  ►  Gesund studieren

Gesund studieren – Studentisches
Gesundheitsmanagement

Lernschwierigkeiten und Prüfungsstress, familiäre Probleme oder Erfolgsdruck wirken sich negativ auf Körper und Psyche aus und erschweren ein erfolgreiches Studieren. Im geschützten Raum der Hochschule fördern wir daher die gesundheitliche Prävention für unsere Studierenden. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf den Umgang mit psychischem und physischem Stress. Mit praxisnahen Angeboten wollen wir das Selbstvertrauen unserer Studierenden und die Souveränität im Umgang mit der persönlichen Belastbarkeit stärken.

Wenn Sie Unterstützung in einer schwierigen Situation benötigen oder mit jemanden sprechen möchten, helfen wir Ihnen gern. Auf der Seite "Soziales und Beratung" finden Sie Hilfsangebote und Ansprechpersonen.
 

Aktuelle Angebote

Wie kann ich (gut) mit Stress umgehen? | Sommersemester 2022

Mehrwöchiges Training ab dem 26. April 2022 | jeweils um 16:30 Uhr

Im Sommersemester 2022 bietet die HfM Weimar ein Training für Studierende zum Thema „Wie kann ich (gut) mit Stress umgehen?“ an. In sechs Veranstaltungen setzen sich die Teilnehmenden mit psychoedukativen und praktischen Methoden für ein effektives persönliches Stressmanagement auseinander. Dabei wechseln sich theoretische Elemente mit praktischen Übungen und erlebnispädagogischen Ansätzen ab. Das Training wird von Dr. Martin Stula, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie aus Weimar, geleitet.

Das Angebot ist zunächst auf 10 Teilnehmende begrenzt. Anmeldungen sind ab 21. März 2022 über Moodle möglich. Es wird darüber hinaus eine Warteliste geben.

Das erste Treffen findet am Dienstag, 26. April 2022 um 16:30 Uhr im Senatssaal (Fürstenhaus, Raum 115) statt. Die Gruppe wird sich im 14-tägigen Rhythmus immer dienstags um 16:30 Uhr treffen.

Stress begleitet die Menschen in unserer modernen, digitalisierten Welt schon ab der frühen Kindheit. Täglich sind wir von einem nie abreißenden Strom aus Informationen und Reizen umgeben. Die seelische und körperliche Ausgeglichenheit wird dadurch empfindlich gestört. Hinzu kommen stetig steigende Anforderungen in der schulischen oder studentischen Umgebung, Termindruck sowie Konflikte in der Familie oder die Belastungen durch eine fremde Umgebung.

Wird der Alltag zur Belastung, weil der Stress dauerhaft bestehen bleibt, können Körper und Geist schnell in Mitleidenschaft geraten. Chronischer Stress kann zu körperlichen und seelischen Erkrankungen führen.

Bei Fragen können Sie sich gern an Thea-Marie Schatz (thea-marie.schatz(at)hfm-weimar.de) wenden.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Musik Studieren & Lehren – Barrierefrei & Gesund"

Mich macht krank, was ich liebe – Macht mich krank, was ich liebe? | 27.04.2022

Mittwoch, 27. April | 19:00 Uhr | hzh, Hörsaal

"Mich macht krank, was ich liebe – Macht mich krank, was ich liebe? Allgemeine Beschwerdebilder versus musikerspezifische Beschwerdebilder"

Vortrag mit Prof. Dr. Egbert Seidel (Klinikum Weimar)

Offen für alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitende der Verwaltung

Im Anschluss an den Vortrag wird es die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen bzw. in eine gemeinsame Diskussion zu kommen.

Um eine Anmeldung unter lqe(at)hfm-weimar.de wird gebeten; eine spontane Teilnahme ist bei ausreichenden Platzkapazitäten aber ebenfalls möglich.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Musik Studieren & Lehren – Barrierefrei & Gesund"

Mental Health in der Kreativbranche | 13.05.2022

Freitag, 13. Mai | 9:30 -11:30 Uhr | online via Zoom

"Mental Health in der Kreativbranche – Motivation und Flow"

Online-Workshop mit Anne Löhr (systemische Therapeutin & Coach)

Das Angebot richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeitende

Anmeldung unter: annekathrin.knigge(at)hfm-weimar.de

Alles mal wieder viel zu viel. Sinnlos. Irgendwie auch egal oder einfach mal wieder zum Weglaufen? Als AkteurIn im Kreativbusiness sind Schaffenskrisen und Motivationstiefs besonders schwer zu ertragen. Zu hoch ist der Erfolgsdruck, die Konkurrenz und der eigen Anspruch, es immer besonders gut zu machen. Der Workshop geht daher der Frage auf den Grund, was Motivation eigentlich genau ist, wie sich die besondere Mischung aus Inspiration und Anspruch bei Kreativen psychisch bemerkbar macht und wie man in den sogenannten “Flow” gerät. Es wird außerdem den Fragen nachgegangen wann man vorsichtig werden sollte, um Überforderung und Unterforderung zu vermeiden, woran man im Zweifelsfall ein Burnout erkennt, und natürlich: Wie setzt man sich eigentlich gute Ziele?
 

Inhalt:

Informationen und Psychoedukation:

  • Was ist Motivation?
  • Was ist ein Boreout und ein Burnout?
  • Was sind die Besonderheiten der Kreativen bzgl. Motivation?
  • Was ist der sogenannte “Flow”?


Erfahrungswerte und Transfer:

  • Was motiviert und demotiviert mich?
  • Wie sehen meine Schaffenskrisen aus?
  • Wofür tue ich das, was ich tue?


Neue Umgangsformen, praktische Anregungen:

  • Welche Möglichkeiten habe ich, Burnout entgegenzuwirken, mich angemessen zu motivieren und nicht zu überfordern?
  • Was tun in Schaffenskrisen und Phasen von Hoffnungslosigkeit?


Anne Löhr ist Diplom Psychologin und zertifizierte systemische Beraterin. Seit 2012 hat sie in unterschiedlichen Bereichen des stationären und ambulanten psychiatrischen Settings gearbeitet, sowie in psychologisch beratenden und begleitenden Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Nach einem kurzen Ausflug in die Agenturszene ist sie seit 2015 als selbständige psychologische Beraterin, Coach und Supervisorin in Berlin tätig. Im Fokus stehen dabei Einzelpersonen und Teams aus der Musik- und Kreativbranche sowie die Arbeit mit Frauen. Anne Löhr ist Mitbegründerin des MiM - Mental Health in Music, einem Verband zur Förderung der mentalen Gesundheit in der Musikbranche. Als Musikerin ist sie außerdem in diversen Netzwerken und Initiativen für Frauen in der Musikbranche aktiv (u.a. MusicWomenGermany, Raketerei, Musequality, V-Breakfast, MusicCoWomen, MusicIndustryWomen)

http://www.anneloehr.de