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"Wundertüte und einmalige Chance": Studierende erleben magische Momente auf der Expo 2020 in Dubai

Die Studierenden griffen nicht nur zu ihren Instrumenten, sondern traten auch als Gesangsensemble auf | Foto: Jan Kreyßig

"Wundertüte und einmalige Chance": Studierende erleben magische Momente auf der Expo 2020 in Dubai

Da war er, der magische Moment im Konzertmarathon der Weimarer Musikstudierenden auf der Expo 2020 in Dubai. Auf einmal trat konzentrierte Stille ein im Atrium des Deutschen Pavillons, als Tatjana Weller auf der Klarinette und Philipp Lang auf der Gitarre das Publikum mit Astor Piazzollas „Café 1930“ verzauberten.

Überhaupt schien das thematische Programm „Dance“ bislang am besten an die diversen kulturellen Hintergründe der internationalen Gäste anzudocken, denn die Rhythmik ist global betrachtet gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner.

Ganz oben in der letzten Reihe lauschte Olga Loginovskaya aus Russland dem Konzert im CAMPUS GERMANY, angelockt von Mozarts Serenade „Eine kleine Nachtmusik“. Sie sagte, sie hätte schon viel von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gehört, denn ihre beste Freundin sei die Mutter des Cellisten Alexey Stadler, der vor kurzem sein Studium in Weimar beendet hatte. Die Welt ist wirklich klein!

Drei Reihen weiter unten zollte der Hamburger Hans-Ulrich Duffek von den Sikorski-Musikverlagen den Studierenden seinen Respekt: „Die lassen sich von diesen schwierigen akustischen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen.“

Nach diesem dritten von insgesamt sechs Konzerttagen mit den Programmen „Northern Lights“ und „Dance“ zog das Weimarer Ensemble eine positive Halbzeitbilanz. „Es tut den Studierenden so gut, endlich wieder Bühnenerfahrungen zu haben“, sagte die Künstlerische Leiterin, Flötenprofessorin Anna Garzuly-Wahlgren. „Das Lampenfieber legt sich, und die musikalischen Persönlichkeiten können wachsen.“ So langsam seien sie „im Flow“, ergänzte Gitarrist Philipp Lang, der sich tagsüber von der „ganz anderen Welt“ in den fast 200 verschiedenen Expo-Pavillons inspirieren ließ.
 
Ähnlich ging es Flötenstudentin Cassandra Slater, die sich schon auf das große Abschlusskonzert der Reise im Ismaili Centre vor geladenen Gästen am Montag, 10. Januar freute – speziell auf das Schubert-Quartett in einer Bearbeitung für Flöte, Gitarre und Streicher.

Es bewahrheitete sich auf dieser besonderen Reise schließlich, was Hochschulpräsident Christoph Stölzl beim Abflug auf dem Frankfurter Flughafen vorhergesagt hatte: „Weltausstellungen sind eine Wundertüte und eine einmalige Chance.“

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