Netzwerk Musikhochschulen

Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar engagiert sich im Netzwerk Musikhochschulen - einem Zusammenschluss von elf der 24 deutschen Musikhochschulen. Die Verbundpartner entwickeln spezifische Workshops und Evaluationsinstrumente. Zudem wird hochschulindividuell und nachfrageorientiert Unterstützung zu Aspekten des Qualitätsmanagement angeboten.

Das Netzwerk Musikhochschulen fördert die Lehr- und Personalentwicklung und ermöglicht entsprechende Reflexion durch Austausch. Außerdem soll anwendungsbezogene Forschung zu Qualitätsmanagement an Musikhochschulen die Lücke im wissenschaftlichen Diskurs schließen.

Das Netzwerk wird seit April 2012 wird durch Mittel aus dem Qualitätspakt Lehre gefördert.

Workshops und andere Veranstaltungen

Veranstaltungen an der HfM Weimar

Methoden-Check nach dem Kaleidoskop-Modell // 14.06.2019

14. Juni 2019, 11:00–18:00 Uhr
Fortbildung mit Dr. Barbara Hoos de Jokisch (UdK Berlin)
Zielgruppe: Lehrende

Das Modell "Kaleidoskop der Gesangsmethoden" wurde zunächst entwickelt, um die Methodendiskussion innerhalb der Gesangsausbildung auf eine sachliche Basis zu stellen. Die in diesem Modell enthaltenen neun Grundparameter des Unterrichts ermöglichen eine wertungsfreie Charakterisierung von aktuellen wie historischen Gesangsmethoden. Sie regen damit zur professionellen Selbstreflexion ebenso wie zum fruchtbaren Austausch im Fachkollegium an.

Ein "Methoden-Check" ist auch für den Instrumentalunterricht sinnvoll. Da die Gesangsstimme in ihrer funktionalen Dreiteiligkeit deutliche Parallelen zu den drei hauptsächlichen Instrumentengattungen, d.h. zu Blas-, Saiten- und Schlaginstrumenten aufweist, können Ergebnisse der Stimmforschung und Kenntnisse der Funktionsweisen der Instrumente wirkungsvoll aufeinander bezogen werden.

Ziel und Inhalte:
    • Erarbeitung von theoretischen Grundlagen des Methodenvergleichs
    • Ausarbeitung und Dokumentation praktischer Arbeitsergebnisse vor Ort
    • Anbahnung von hochschulübergreifendem Austausch
    • Langfristige Perspektive: Entwicklung eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Instrumental- und Gesangmethodik auf methodisch/ fachdidaktischer Ebene

    Bitte melden Sie sich unter susanne.stamm(at)hfm-weimar.de an.

    Bitte denken Sie an den Fortbildungsantrag. Eine Genehmigung durch Ihre*n Vorgesetzte*n und die Personalabteilung ist vor dem Besuch der Veranstaltungen erforderlich.

    Individuelle Workshops und Coachings an der HfM Weimar

    Sie interessieren sich für ein bestimmtes Thema? Unsere "Inhouse-Angebote" des Netzwerks machen individuelle Coachings für Führungskräfte oder Workshops für Lehrende und Mitglieder der Verwaltung an unserer Hochschule möglich. Bitte sprechen Sie uns jederzeit an.

    Veranstaltungen an den Verbundhochschulen des Netzwerks Musikhochschulen

    Summer School "Künstlerische Forschung an Musikhochschulen" // 17.-19.09.2019

    17.-19. September 2019 | HfM Detmold
    Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen

    Wie kann künstlerische Forschung die musikalische Praxis ganz konkret beeinflussen und wie können Forschungsfragen aus der musikalischen Praxis heraus entwickelt werden?

    Kunst als "subjektiver" Ausdruck und Wissenschaft als "objektive" Reflexion werden traditionell als unterschiedliche oder gar polar zu denkende Formen kunstbezogener Tätigkeit aufgefasst. in dem noch jungen und schillernden Feld künstlerischer Forschung, das zunehmend auch an deutschen Musikhochschulen Beachtung findet, werden Kunst und Wissenschaft jedoch nicht als Gegensätze, sondern in einem graduellen Kontinuum gedacht.

    Verbindendes Glied ist ein offener Begriff von Forschung, bei dem davon ausgegangen wird, dass auch im künstlerischen Handeln Wissen produziert, sichtbar gemacht und für weitere kunstproduktion genutzt werden kann. Für die Musikhochschulen bietet dieser Ansatz ein reiches Potenzial, nicht nur "nebenbei"; sondern ganz gezielt zwischen Kunst und Wissenschaft zu changieren, Reflexion und künstlerische Praxis also intensiv und experimentell aufeinander zu beziehen.

    Call for participation: Sie möchten sich aktiv in die Summer School 2019 einbringen und Ihre Arbeits- bzw. Herangehensweise zum Thema in einem Beitrag vorstellen? Wir freuen uns über ihre Kontaktaufnahme und Ihre Ideen (lpe_ag(at)netzwerk-musikhochschule.de).

    Anmeldeschluss: 18. August 2019

    Weitere Workshops an anderen Musikhochschulen

    → Aktuelles Programm

    Das Netzwerk Musikhochschulen bietet in jedem Semester hochschulübergreifende Workshops für Lehrende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung an. Die Workshops bieten die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen der eigenen Hochschule, aber auch Fachkolleginnen und Fachkollegen aus anderen Musikhochschulen zu treffen und sich – begleitet von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten – zu klassischen und auch innovativen Themen rund um die Lehre auszutauschen. Die Teilnahme ist für Mitglieder unserer Hochschule kostenlos!

    Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie hier.

    Ansprechpartnerin

    • Dr. Susanne  Stamm

      Dr. Susanne Stamm

      Mitarbeiterin Lehre und Qualitätsentwicklung
      Lokale Koordination Netzwerk Musikhochschulen
      Verwaltungsgebäude – Rößlersches Haus
      Raum: 203
      03643 | 555 246
      03643 | 555 199

    Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre

    Das Netzwerk Musikhochschulen wird auch in der zweiten Förderphase durch Mittel aus dem Qualitätspakt Lehre gefördert. Mit dem Bund-Länder-Programm unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2011 die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehrqualität an deutschen Hochschulen. Das Programm unterstützt die Hochschulen bei der Qualifizierung ihres Personals für Lehre, Betreuung und Beratung. Daneben soll die Qualität der Hochschullehre gesichert und weiterentwickelt werden.

    Das BMBF förderte in der ersten Periode bis 2016 insgesamt 186 Hochschulen mit 253 Projekten. In der zweiten Förderperiode bis 2020 erhalten 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen (und darunter auch unser Verbundprojekt) die Möglichkeit, ihre erfolgreichen Konzepte nach positiver Zwischenbegutachtung weiterzuentwickeln und auf andere Hochschulbereiche zu übertragen.

    Weitere Informationen finden Sie hier.