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Förderprogramme

Reisekostenstipendium des Thüringer Kompetenznetzwerks Gleichstellung (TKG)

Über Mittel des TKG können Studentinnen und Doktorandinnen der Thüringer Hochschulen Reisekostenzuschüsse zur Teilnahme an Fachtagungen, Summerschools und vergleichbaren Veranstaltungen beantragen.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Bachelor- und Masterstudentinnen sowie Promotionsstudentinnen und Doktorandinnen der Thüringer Hochschulen.

Zur Antragstellung reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Nachweis über die ersten wissenschaftlichen Leistungen/ Beiträge
  • ein berechtigtes Interesse an der Veranstaltung
  • die Bestätigung einer/eines Betreuer*in über die wissenschaftliche Eignung
  • schriftliche Bescheinigung der/des Dozent*in, dass eine Finanzierung über eigene Haushalts‐ bzw. Projektmittel nicht möglich ist
     

→ Nähere Informationen auf der Website des TKG

Kontakt für nähere Informationen

  •  Won  Choi

    Won Choi

    Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Lied-/Partienstudium am Institut für Gesang | Musiktheater
    Gleichstellungsbeauftragte
    Beethovenhaus Belvedere
    Raum: 108

Stipendien für Frauen zur wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung

Das Stipendium unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -künstlerinnen nach ihrer Promotion bzw. nach ihrem Konzertexamen, um ihnen den Einstieg in eine wissenschaftliche oder künstlerische Professur zu erleichtern. Gefördert wird ein konkretes Vorhaben, an dem während des Förderzeitraums geforscht wird oder das künstlerisch-pädagogisch umgesetzt werden soll. Die Stipendiatinnen werden dabei von Mentor*innen unterstützt. Die Stipendiatinnnen unterrichten in eigenen Lehrveranstaltungen und nehmen an Qualifizierungsangeboten der Hochschule teil.

Aktuelle Ausschreibung (Bewerbungsfrist abgelaufen)

Zielsetzung
Um die Zahl der weiblichen Habilitierenden und Professorinnen an den Hochschulen zu erhöhen, hat der Freistaat Thüringen das zunächst bis Dezember 2020 befristete Thüringer Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen aufgelegt.

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar schreibt im Rahmen dieses Programms Stipendien aus, die Frauen bei ihrer wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung in der Postdoc-Phase bzw. nach Abschluss eines im 3. Zyklus verankerten künstlerischen Abschlusses (wie Konzertexamen) unterstützen und ihnen eine Weiterqualifizierung und Erlangung von Einstellungsvoraussetzungen für eine wissenschaftliche oder künstlerische Professur ermöglichen sollen.
 

Ausschreibung

  • bis zu 2 Förderstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen
  • Förderhöhe 2.000 € pro Monat (Vollzeitstipendium)
  • Laufzeit 8 bis12 Monate (abhängig vom beantragten Fördervorhaben)
  • Beginn der Förderung 1. Januar 2020
  • Die Stipendiatinnen werden während ihrer wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Arbeit von einer Mentorin oder einem Mentor der Hochschule begleitet.
     

Fördervoraussetzungen
Förderfähig sind überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen bzw. Künstlerinnen, die ihre Promotion bzw. ihr Konzertexamen nicht mehr als vier Jahre vor Antragstellung abgeschlossen haben und zusätzliche wissenschaftliche bzw. künstlerische Leistungen erbringen möchten, um die Einstellungsvoraussetzungen für eine Hochschulprofessur zu erreichen. Erziehungszeiten werden berücksichtigt, der Zeitraum zwischen Promotion/ Konzertexamen und Antragstellung verlängert sich entsprechend.

Gegenstand der Förderung ist ein konkretes Vorhaben, das innerhalb eines Zeitraums von 8 bis12 Monaten erfolgreich abgeschlossen werden kann. Es muss  

  • im wissenschaftlichen Bereich eine Anschlussfähigkeit zu den bestehenden Forschungs-schwerpunkten der Hochschule erkennen lassen und soll diese nachhaltig und durch einen originellen Ansatz bereichern.  
  • im künstlerischen Bereich zu weiterer Qualifizierung insbesondere im pädagogischen Feld führen und/oder einen besonderen Beitrag zur Entwicklung der Künste leisten (z. B. Vernetzung von künstlerischer Ausbildung und Praxis, interdisziplinäres Aufführungsprojekt).
     

Die Stipendiatin wird in die Hochschule eingebunden. Ihr wird ermöglicht, mindestens 2 SWS im wissenschaftlichen Bereich bzw. mindestens 4 SWS im künstlerischen Bereich zu unterrichten, um Lehrerfahrung im Hochschulkontext sammeln zu können. Sie kann an Qualifizierungsangeboten der Hochschule teilnehmen.

Das Förderstipendium kann nur gewährt werden, wenn die Bewerberin nicht aus anderen öffentlichen Mitteln oder von mit öffentlichen Mitteln finanzierten Einrichtungen gefördert wird und nicht mehr als 10 Stunden wöchentlich in einem regelmäßigen Beschäftigungsverhältnis steht.

Bewerbung
Die Bewerbung (in deutscher Sprache) erfolgt schriftlich. Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:

  • Lebenslauf
  • Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Promotion (mind. cum laude) bzw. des erfolgreich abgeschlossenen Konzertexamens
  • Ein nachvollziehbares und schlüssiges Konzept für ein wissenschaftliches oder künstlerisches Vorhaben, das insbesondere Aussagen zu Innovation, Realisierbarkeit, Exzellenz und Relevanz im Hinblick auf die angestrebte Qualifizierung beinhaltet
  • Nachweis der überdurchschnittlichen wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Leistungen und ggf. pädagogische Leistungen und Erfolge durch mindestens zwei aussagekräftige schriftliche Fachgutachten bzw. Empfehlungen
     

Bewerbungsschluss: 15. September 2019


Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an die

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Herrn Präsident Prof. Dr. Christoph Stölzl
Platz der Demokratie 2/3
99423 Weimar

Nicht form- und fristgerecht oder unvollständig eingereichte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Die Unterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet, senden Sie deshalb nur Kopien.
 

Auswahlverfahren
Die Entscheidung über die Vergabe der Förderstipendien erfolgt in einem zweistufigen Verfahren:

  1. Vorauswahl der Bewerberinnen auf Basis der schriftlichen Bewerbungen
  2. Einladung der ausgewählten Bewerberinnen zur persönliche Vorstellung, Präsentation des Vorhabens und Gespräch mit der Vergabekommission (bis zu 60 Minuten, Termine im Oktober 2019)
  3. Bewerberinnen für ein künstlerisches Stipendium können bei Einladung zusätzlich aufgefordert werden, ein Vorspiel und eine kurze Lehrprobe zu absolvieren.
     

Bewilligung
Die Bewilligung eines Stipendiums erfolgt schriftlich auf der Grundlage der Entscheidung der Vergabekommission, die sich aus der Hochschulleitung, wissenschaftlichen und künstlerischen Professoren und Mitarbeitern und der Gleichstellungsbeauftragten zusammensetzt.

Kontakt für nähere Informationen

  •  Gesa  Johanns

    Gesa Johanns

    Assistentin der Vizepräsidentin für künstlerische Praxis
    Fürstenhaus – Hauptgebäude
    Raum: 117
    03643 | 555 105
    03643 | 555 117

Die Stipendiatinnen

Förderzeitraum Januar bis Dezember 2020

Dr. Minari Bochmann
arbeitet zur Rezeption klassisch-romantischer Musik in Japan. Der Fokus ihres Forschungsprojektes, das am UNESCO-Lehrstuhl für Transcultural Music Studies angesiedelt ist, liegt dabei vor allem auf deutschen Komponisten wie Beethoven und Brahms. Ihre Promotion hat Minari Bochmann an der Universität Leipzig über „Die Rezeptionsgeschichte der Dodekaphonie in Italien bis 1953: Von Alfredo Casella zu Luigi Dallapiccola“ abgeschlossen.
→ Nähere Informationen

Rosalía Gómez Lasheras
intensiviert die historische Aufführungspraxis in der Klavier- und Kammermusikausbildung der HfM Weimar. Ausgangspunkt der sowohl praktischen als auch theoretischen Sitzungen ist die Musik der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt liegt auf den Aufnahmen der Schüler von Franz Liszt. Die Pianistin und Cembalistin Rosalía Gómez Lasheras bringt eine Leidenschaft für die Geschichte der musikalischen Ästhetik mit, der sie bereits in zahlreichen Experimenten auf barocken bis zu elektronischen Tasteninstrumenten Ausdruck verliehen hat.
→ Nähere Informationen

Johanna Staemmler
hat ein innovatives Kammermusikseminar entwickelt, das sich gezielt sieben ausgewählten Schwerpunkten des Phänomens Kammermusik widmet. In Vorträgen, Fallbeispielen, Experimenten und Seminarunterricht werden diese sieben Themenbereiche intensiv behandelt. Der Fokus liegt dabei auf dem fächerübergreifenden Aspekt der Kammermusik. Zu ausgewählten Themen werden international anerkannte Gastredner*innen eingeladen. Johanna Staemmler ist Gründungsmitglied des Armida Quartetts, das 2012 den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim ARD-Wettbewerb in München gewann.
→ Nähere Informationen

 

Förderzeitraum 2018 bis 2020

Alina Bercu
ist eine international preisgekrönte Pianistin, die bereits auf den wichtigsten Musikbühnen Europas, Amerikas und Asiens gastierte und mit namhaften Orchestern und Dirigenten zusammenarbeitete. Sie studierte Klavier und Kammermusik in Weimar, Nürnberg und Frankfurt am Main.

Dr. Inna Klause
forscht im Rahmen ihres Postdoc-Projektes, das am Lehrstuhl für die Geschichte der jüdischen Musik angesiedelt ist, zur Musikausübung im sowjetischen Gulag und den NS-Lagern. Das Projekt baut thematisch auf ihrer Dissertation auf, in der sie sich mit Musik und Musikern in den sowjetischen Zwangsarbeitslagern der 1920er- bis 1950er-Jahre beschäftigt hat. Inna Klause studierte Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Philosophie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie auch promoviert wurde.

Rowena-Morse-Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen* und Nachwuchskünstlerinnen*

Das fächerübergreifende Programm begleitet Doktorandinnen* in der Endphase ihrer Promotion und Postdoktorandinnen* bei der Planung ihres Karriereweges. Während der Programmlaufzeit von 12 Monaten vernetzen sich die Mentees untereinander, bilden sich in Workshops weiter und werden von erfahrenen Professor*innen der Thüringer Hochschulen in Gruppen-Mentorings individuell beraten.

Aktuelle Ausschreibung (Bewerbungsschluss: 16.08.2020)

Sie sind Doktorandin* oder Postdoktorandin* an einer Thüringer Hochschule?
Sie befinden sich gerade in der Planungsphase Ihres individuellen Karriereweges?
Sie haben Interesse am Austausch mit einer*m erfahrenen Professor*in?
Sie sind motiviert, sich zu vernetzen und Ihr persönliches Profil weiterzuentwickeln?
Dann bewerben Sie sich ab sofort als Teilnehmerin* beim Rowena-Morse-Mentoring-Programm!

Einzureichende Unterlagen

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Empfehlungsschreiben der vorgesetzten bzw. der betreuenden Person
     

Bewerbungsschluss
16. August 2020

Bewerbungsadresse
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Gleichstellungsbeauftragte
Won Choi
Beethovenhaus Belvedere
99423 Weimar
E-Mail: won.choi(at)hfm-weimar.de

Weitere Informationen zu Bewerbung und Programm unter tkg-info.de/rmmp

Kontakt für nähere Informationen

  •  Won  Choi

    Won Choi

    Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Lied-/Partienstudium am Institut für Gesang | Musiktheater
    Gleichstellungsbeauftragte
    Beethovenhaus Belvedere
    Raum: 108