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Aktuelles

Gesucht: Inklusionsscouts

Im Januar 2022 startet das Pilotprojekt „Inklusionsscouts“, ein Unterstützungsangebot von Studierenden für Studierende. Durch spezifische Fortbildungen sollen sich Studierende als Inklusionsscouts qualifizieren können, um in unmittelbarer Nähe zu ihren Kommiliton*innen Bedarfssituationen zu erkennen und direkt auf Beratungs- und Hilfsangebote hinweisen zu können.


Für ihre Tätigkeit erhalten die Scouts ein Zertifikat, das sich zur Vorlage bei der Bewerbung um Stipendien eignet, da es in besonderer Weise soziales Engagement abbildet.
 

Die Schulung für Inklusionsscouts besteht aus mehreren Teilen:

Teil 1: Freitag, 14. Januar von 12 bis 14 Uhr:
Online-Vortrag zu „Zahlen, Daten,Fakten im Bereich Inklusion an der Hochschule“ mit Erfahrungsbericht des Inklusionstutor*innenprogramms Münster durch Tobias Grunwald, studentischer Koordinator des Bereichs Musik

Teil 2: Montag, 31. Januar von 9.30 bis 12 Uhr:
Interaktive Online-Schulung zu psychischen Erkrankungen/ Belastungen, Erstgespräche/ Abgrenzung mit Vertreterinnen des Vereins „Irrsinnig menschlich“ aus Leipzig)

Teil 3:
Ergänzend werden 3-5 Aufgaben im Bereich Selbsterfahrung gestellt, deren Ergebnisse/ Erkenntnisse zu  Beginn des Sommersemesters voaussichtlicht in einem weiteren Kurztermin oder alternativ zu Beginn des zweiten Teils der Schulung vorgestellt werden.


Physische und mentale Gesundheit sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Sie sind aber gerade in Belastungssituationen, denen Musiker*innen durch stetigen Wettbewerb immer wieder ausgesetzt sind, gefährdet und bedürfen der aufmerksamen Zuwendung. Hier sollen über die Inklusionsscouts entsprechende Weichen gestellt werden, den Weg zu Gesundheit und Lebensqualität direkter ausfindig zu machen.
 

Notwendig ist die Sichtbarmachung von Informationen in dieser Niedrigschwelligkeit gerade hinsichtlich der Vielzahl an Bildungsausländer*innen, in deren Herkunftsländern möglicherweise ein gänzlich anderer Umgang mit den Themen Prävention und Inklusion üblich ist.
 

Neben ihrer Aufgabe als Erstkontakt setzen die Scouts in eigenständigen Projekten Ideen zur Minimierung von Barrieren an der HfM um, z.B. das Verfassen von Studiendokumenten in einfacher Sprache oder in Englisch, ein Sprachtutorium zur Unterstützung beim Erstellen schriftlicher Arbeiten o.ä.
 

Für die Entwicklung dieser Projekte im Themenkreis Inklusion mit individuell zu setzenden Akzenten stehen wir mit der Musikhochschule Münster und der LMU München in Austausch, wo bereits ähnliche Konzepte mit Erfolg etabliert sind: Auf diese Weise wollen wir ein passgenaues Modell für unsere Hochschule entwickeln und sicherstellen, dass künftig alle Studierenden wichtige Informationen über Beratungs- und Hilfsangebote über diese Erstkontakt-Personen erreichen. Peer-to-peer können möglicherweise auch diejenigen informiert werden, die ggf. noch nichts oder wenig über mögliche Unterstützung wissen.
 

Wir freuen uns auf Sie, liebe Studierende, die Sie sich aktiv im Projekt „Inklusionsscouts“ einbringen möchten. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich gern an unsere Diversitätsbeauftragte Prof. Meike Britt Hübner: meike.britt.huebner(at)hfm-weimar.de.


Inklusive Sprache

Die AG Sprache arbeitet aktuell an einem Leitfaden für die Hochschule zu inklusiver, diskriminierungsfreier und gendersensibler Sprache. Wir freuen uns, wenn Sie sich einbringen und mitmachen! Unsere Diversitätsbeauftragte, Prof. Meike Britt Hübner, berichtet Ihnen gern Näheres und teilt Ihnen auch den Termin für unser nächstes Treffen mit: diversitaetsbeauftragte(at)hfm-weimar.de.

→ Positionierung der AG Sprache zur Verwendung von Sprache an der HfM Weimar (PDF)


Seminar "Musik und Gender"

Das Institut für Musikwissenschaft bietet im Wintersemester 2021/22 das Seminar "Musik und Gender" an. Es kann von Studierenden aller Studiengänge belegt werden.

Mi 15:15-16:45 Uhr
Einführungsveranstaltung in Präsenz am 13.10.2021 | Hochschulzentrum am Horn, SR 1
Das Seminar selbst findet online statt.
Dozentin: Mitra Behpoori, M.A.

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschlecht als soziokulturelle Erscheinung ist ein vergleichsweise junges Fachgebiet. Insbesondere in den musikwissenschaftlichen Studiengängen und der Musikausbildung nimmt das Gebiet Genderforschung noch keinen selbstverständlichen Platz ein. Es werden beispielsweise Themen sowie Konstruktion von Geschlecht durch Musik, geschlechtsspezifische Konnotationen in der musikalischen Analyse untersucht. Das Ziel des Seminars ist einen ersten Einblick in die Grundlagen, Methoden und Perspektiven der musikwissenschaftlichen Genderforschung zu geben.