„Glaube an dein Talent“: Barbare Tataradze aus Georgien eifert ihrer Landsfrau Mariam Batsashvili nach

Barbare Tataradze | Foto: Ina Schwanse

„Glaube an dein Talent“: Barbare Tataradze aus Georgien eifert ihrer Landsfrau Mariam Batsashvili nach

Aber sicher kenne sie Mariam Batsashvili. „Ich liebe ihr Spiel“, erzählt Barbare Tataradze und lacht. Ein großes Vorbild sei sie. Die 14-jährige Pianistin aus Georgien nimmt derzeit am 5. Internationalen FRANZ LISZT Wettbewerb für Junge Pianisten teil, den ihre Landsfrau Mariam Batsashvili 2011 gewann. Batsashvili ist inzwischen Klavierstudentin in Weimar und als „ECHO Rising Star“ auf den Bühnen der Welt unterwegs. Mit Natalia Natsvlishvili steht Barbare Tataradze sogar dieselbe georgische Klavierlehrerin zur Seite.

Sechs Monate hat sie sich auf den Wettstreit vorbereitet, übte täglich sechs bis sieben Stunden. Mit dem Wettbewerbsdruck und dem Lampenfieber geht sie ganz souverän um: „Ich sage mir, gib einfach dein Bestes und glaube an dein Talent.“ Erfolgreich war Barbare Tataradze mit dieser Strategie bereits bei mehreren Wettbewerben in Georgien und in den Niederlanden. Dass sie nach ihrem Schulabschluss Klavier studieren möchte, weiß sie schon ganz sicher.

So entschieden sie eine Bühnenkarriere verfolgt, so geht sie doch nicht ohne Humor an die Musik heran. Für die zweite Wertungsrunde in Weimar hat Barbare Tataradze bewusst das Stück „Gargoyles“ von Lowell Liebermann ausgewählt: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Liebermanns Vorstellungen von Wasserspeiern umzusetzen.“ Jetzt spielt sie am Mittwoch im Finale!

Die öffentlichen Wertungsrunden werden per Livestream im Internet auf www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar übertragen. Ein kostenfreier Sonderbus von Belvedere zum Platz der Demokratie steht nach der 3. Runde für die Rückfahrt bereit.

Nähere Infos: www.hfm-weimar.de/liszt-junior

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