Soiree mit dem Liszt-Trio Weimar: Klaviertrios von Franz Schubert und Ernest Chausson erklingen im Liszt-Salon der Altenburg

v. l. n. r.: Prof. A. Lehmann, Prof. C. W. Müller und Prof. T. Stolzenburg, Liszt-Trio Weimar | Foto: HfM Weimar

Soiree mit dem Liszt-Trio Weimar: Klaviertrios von Franz Schubert und Ernest Chausson erklingen im Liszt-Salon der Altenburg

Seit nunmehr 27 Jahren bilden die Weimarer Hochschulprofessoren Andreas Lehmann (Violine), Tim Stolzenburg (Violoncello) und Christian Wilm Müller (Klavier) ein Trio. Sie konzertierten auf Konzertbühnen in ganz Europa, gastierten bei vielen namhaften Festivals – und reisten für Konzerte sogar bis nach Australien. Nun ist das hochkarätige Trio wieder einmal in seiner Gründungsstadt Weimar zu erleben: Es spielt eine Soiree im Liszt-Salon der Altenburg am kommenden Sonntag, 14. Mai um 17:00 Uhr. Eine Konzerteinführung beginnt bereits um 16:15 Uhr. Eintrittskarten zu 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.  

Auf dem Programm steht zunächst das viersätzige Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur D 898 aus dem Jahr 1827 aus der Feder von Franz Schubert. Es handelt sich um ein wahres "Grand Trio", das die von Ludwig van Beethoven bereits erweiterten Gattungsgrenzen noch einmal sprengte. Wie schon in Franz Schuberts Streichquartett in G-Dur oder auch seinem Streichquintett ist hier eine Orientierung an sinfonischen Maßstäben unüberhörbar. Nach der Pause erklingt Ernest Chaussons ebenfalls viersätziges "Trio pour Piano, Violon et Violoncelle" in g-Moll op. 3, das der Franzose 1881 komponierte.

Das Liszt-Trio Weimar gastierte neben seinen vielfältigen internationalen Konzertreisen bereits beim Rheingau-Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Sutri (Italien), dem Oleg-Kagan-Festival und dem Kunstfest "pélerinages" Weimar. Viele Auftritte des Ensembles wurden von Rundfunk- und Fernsehanstalten im In-und Ausland aufgezeichnet und gesendet. Mittlerweile ergänzen regelmäßige Meisterkurse die Konzerttätigkeit. Mentoren der Anfangszeit waren in den 1990er Jahren Prof. Volkmar Lehmann (Weimar), das Wiener Schubert-Trio, das Trio Fontenay, das Beaux Arts Trio sowie Prof. Oleg Maisenberg (Stuttgart/Wien). Das Trio präsentierte sich auch erfolgreich auf nationalen und internationalen Wettbewerben.

Seine erste CD, erschienen 1994, widmete das Liszt-Trio Weimar u.a. der Ersteinspielung von Liszts Klaviertrio "Vallée d’Obermann". 2006 erschien eine mit dem Preis "Coup de Coeur" de l'Académie Charles Cros ausgezeichnete CD bei æon (Paris). Im Mittelpunkt steht hier der Komponist Mauricio Kagel, mit dem die Musiker eine enge Zusammenarbeit verband. Er übertrug ihnen u.a. 2002 die deutsche Erstaufführung seines 2. Klaviertrios (auch Ersteinspielung) und im September 2007 die Uraufführung seines 3.Klaviertrios beim Beethovenfest Bonn.

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