Mit Cembali, Barockgitarre und Theorbe: das Institut für Alte Musik präsentiert Balettkomödie "Le Mariage forcé"

Mit Cembali, Barockgitarre und Theorbe: das Institut für Alte Musik präsentiert Balettkomödie "Le Mariage forcé"

Eine Molière-Inszenierung der besonderen Art feiert am 20. Oktober 2016 Premiere im Schießhaus Weimar. Studierende und Lehrende des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar präsentieren als Jahresprojekt des Instituts Le Mariage forcé in Kooperation mit professionellen TänzerInnen und SchauspielerInnen sowie weiteren musikalischen Gästen aus der Profiszene der Alten Musik. Das barocke Gesamtkunstwerk widmet sich der originalen Fassung der Komödie Molières in seiner selten zu sehenden ursprünglichen Form als Comédie-ballet, einem Zusammenspiel von Musik, Tanz und Schauspiel.

Le Mariage forcé, die erste Ballettkomödie aus der Zusammenarbeit von Molière und Lully, war ein Auftrag Ludwigs XIV. und wurde erstmalig am 29. Januar 1664 in den Gemächern der Königinmutter aufgeführt. Ein Rahmenprogramm entführt die Gäste vorab in die Welt des französischen Barock. Kammermusik und Consortmusik vom Hof des Sonnenkönigs erklingt in Verbindung mit Bildern und Installationen sowie einer Ausstellung und erlaubt dem Besucher einen akustischen wie optischen Einstieg in das Thema und vielfältige Blickwinkel in den "Kosmos Versailles".

Das Ensemble für Alte Musik des Instituts für Alte Musik spielt auf einem breit gefächerten historischem Instrumentarium mit Violinen, Violen sowie Violoncelli, Violen da gamba, Basses de Violon, Cembali, Blockflöten, Barockgitarre sowie Theorbe, Percussion u. a. sind Studierende aller Instrumentalklassen im Bereich Alte Musik beteiligt.

Gespielt wird in deutscher, gesungen in französischer Sprache, beteiligt sind rund dreißig Studierende, das Projekt strahlt steht im Zeichen der Kooperation und bindet auch Studierende der Abteilung Gesang und Musiktheater, Orchester, Jazz oder Rhythmik mit ein, die begleitende Ausstellung betreuen Studierende des Studienganges Musikwissenschaft sowie des Studiengangs Videokunst der Bauhausuniversität.

Kooperation auch im überregionalen Kontext: als künstlerische Partner und Unterstützer des Instituts sind in den Sparten Schauspiel, Tanz, Gesang und Percussion Gäste aus Freiburg im Breisgau, Berlin, Basel, Leipzig und Köln an der Produktion beteiligt. "So ein breit aufgestelltes Alte Musik Projekt dürfte derzeit in der Musikhochschulszene Alte Musik deutschlandweit einzigartig sein", so die Meinung einiger Kenner der Szene.

Der Abend wird abgerundet mit kulinarischen Genüssen von James Catering sowie einem Weinangebot aus Frankreich. Weitere Möglichkeiten die Ballettkomödie zu erleben sind am Freitag 21. Oktober, Samstag 22. Oktober um jeweils 19:00 Uhr und am Sonntag, 23. Oktober um 17:00 Uhr geboten. Karten gibt es zum Preis von 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5 Euro bei der Tourist-Information Weimar unter Tel. 03643 - 745 745 und an der Abendkasse.


Die Vorstellungen im Überblick:


Do 20.10.2016
19:00 Uhr | Schießhaus Weimar
Premiere
Ensemble für Alte Musik: Studierende des Instituts für Alte Musik und weiterer Institute der Hochschule für Musik Franz Liszt sowie Gäste
Leitung: das Dozenten-Team des Instituts für Alte Musik
Gesamtleitung, Konzeption, Regie & Choreographie: Bernd Niedecken

Einlass 30 Minuten vor Beginn
Ende gegen 22.30 Uhr


Fr 21.10.2016
19:00 Uhr | Schießhaus Weimar
Einlass 30 Minuten vor Beginn
Ende gegen 22.30 Uhr

Sa 22.10.2016
19:00 Uhr | Schießhaus Weimar
Einlass 30 Minuten vor Beginn
Ende gegen 22.30 Uhr

So 23.10.2016
17:00 Uhr | Schießhaus Weimar
Einlass 30 Minuten vor Beginn
Ende gegen 20.30 Uhr

Pressesprecher

Jan Kreyßig
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