Rundfunkchor Berlin stellt sich vor: Informationsveranstaltung am Institut für Gesang | Musiktheater im Beethovenhaus

Rundfunkchor Berlin | Foto: Jonas Holthaus

Rundfunkchor Berlin stellt sich vor: Informationsveranstaltung am Institut für Gesang | Musiktheater im Beethovenhaus

Seit Jahren schon existiert eine "fruchtbare Zusammenarbeit" mit dem Rundfunkchor des Mitteldeutschen Rundfunks, sagt der Weimarer Institutsdirektor Prof. Christoph Ritter. Jetzt schmiedet das Institut für Gesang | Musiktheater der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar neue Pläne: Es soll auch zum renommierten Rundfunkchor Berlin einen ähnlich engen Kontakt geben.

In einem ersten Schritt wurden jetzt Vertreter des Berliner Chores zu einer Informationsveranstaltung in das Beethovenhaus Belvedere eingeladen, wo das Gesangsinstitut seine Unterrichtsräume hat. So werden am Montag, 1. Februar zwischen 11:00 und 16:00 Uhr in der Aula des Beethovenhauses der Chefdirigent des Rundfunkchores Berlin, Gijs Leenaars, und Chordirektor Hans-Hermann Rehberg sowie Chormitglieder in Weimar erwartet.

Nach einem Vorsingen von Studierenden der Weimarer Musikhochschule wird der Berliner Chor im Anschluss unter der Überschrift "Der Rundfunkchor Berlin – Wissenswertes über das Ensemble, die Akademie und die Schola" seine Arbeit und auch seine Chorakademie vorstellen. "Diese Veranstaltung ist allerdings nur hochschulöffentlich", informiert Prof. Ritter.

Die Chorakademie des Berliner Rundfunkchores ist dabei von besonderem Interesse für den Gesangsnachwuchs. Sie richtet sich an Studierende, die ein Semester lang die Arbeit des Ensembles in allen Details kennenlernen möchten und sich im Ensemblegesang schulen wollen. Wenn die Konzertreife vom Chefdirigenten und den Mentoren zugesprochen wird, singen die Akademisten in den Konzerten des Rundfunkchores Berlin mit – in der Regel nach einer Probezeit von zwei Monaten, bei großer Begabung auch früher.

Eine weitere interessante Facette des Chores ist seine "Schola". Die Schola ist ein Angebot für diejenigen, die auf der Suche nach einem kurzen "Schnupperkurs" sind. Gemeinsam mit den Akademisten erarbeiten Singende in der Schola  unter Leitung von Chefdirigent Gijs Leenaars ein Programm und bringen es am Ende der Arbeitsphase zur öffentlichen Aufführung.

Die nächste Arbeitsphase der Schola ist für den Zeitraum 27. Mai bis 5. Juni 2016 geplant. Auf dem Programm stehen "Musikalische Exequien" von Heinrich Schütz und das Stabat Mater von Kurt Nystedt.

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und Gastauftritten bei internationalen Festivals zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. 1925 gegründet, feiert der Chor in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen.

Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, darunter die Wiener Philharmoniker, die New Yorker Philharmoniker und Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Daniel Barenboim. In Berlin besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

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