Mosaike der Vielstimmigkeit: Die "Tage der Kammermusik" laden mit mitreißenden Kleinoden wieder zum Musikgenuss ein

Mosaike der Vielstimmigkeit: Die "Tage der Kammermusik" laden mit mitreißenden Kleinoden wieder zum Musikgenuss ein

Insgesamt neun Konzerte umfassen die nächsten "Tage der Kammermusik" an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Im Zeitraum vom 25. Januar bis 14. Februar wird wieder ein ganzes Panorama der Duo-, Trio-, Quartett- und Quintett-Literatur vor den interessierten Hörern ausgebreitet.

Unter dem Oberbegriff "KammerMosaik" verbergen sich ganz unterschiedliche, vielgestaltige Abende, in denen die Studierenden zeigen, was sie im Laufe des Wintersemesters einstudiert haben. Beim Auftaktkonzert am Montag, 25. Januar um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus erklingt zu Beginn Wolfgang Amadeus Mozarts festliches und brillantes Klavierquartett KV 493. (Achtung: Der Beginn wurde hier auf 19:30 Uhr nach hinten verschoben). Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei!

Darüber hinaus liegt beim Auftaktkonzert der Schwerpunkt auf dem Schaffen von Johannes Brahms. "Die mitreißende F-Dur-Sonate für Violoncello und Klavier wird flankiert durch zwei seiner Werke, in denen er im letzten Abschnitt seines erfüllten Lebens den spezifischen Nuancenreichtum der Klarinette zu außergewöhnlicher Klanglichkeit nutzte", erläutert die künstlerische Leiterin der Kammermusiktage, Prof. Larissa Kondratjewa.

Gemeint sind Brahms' Trio a-Moll op.114 für Klarinette, Violoncello und Klavier sowie seine Klarinettensonate in f-Moll op.120 Nr. 1. Ergänzt wird das Konzert noch um das Klaviertrio D-Dur op. 70 Ludwig van Beethovens. "Dessen fahler, unwirklicher Largo-Satz brachte dem Trio die nicht vom Komponisten stammende Erkennungsbezeichnung 'Geistertrio' ein", so Prof. Kondratjewa.

Das zweite Konzert am Dienstag, 26. Januar um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus steht noch stärker im Zeichen der Klarinette. "Wir erleben das einzige Klarinettenquintett von Mozart, ein Spätwerk, Kleinod der Kammermusik schlechthin", sagt Larissa Kondratjewa.

Zudem werden Vier Stücke op. 5 von Alban Berg sowie die Sonatina von Bohuslav Martinů zu hören sein. Außerdem erklingen die liebenswürdigen Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 von Max Bruch, die der Komponist für unterschiedliche Besetzungen komponierte, und die populäre A-Dur-Sonate von César Franck, dieses Mal in der Variante mit Violoncello und Klavier.

Beim dritten Konzert am Sonntag, 31. Januar um 16:00 Uhr im Forum Seebach stehen dann drei berühmte Kammermusikwerke auf dem Programm: das "Trio elegiaque" von Sergej Rachmaninow, das innige Horn-Trio von Johannes Brahms und das schwärmerische Klavierquintett von Robert Schumann. Die weiteren Termine der "Tage der Kammermusik" sind der 6., 7., 9., 11. und 14. Februar, alle im Festsaal Fürstenhaus.

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