Höchster künstlerischer Abschluss: Zwei Solistinnen machen im Exzellenzkonzert mit der Jenaer Philharmonie ihr Konzertexamen

Pianistin Ekaterina Chernozub | Foto: Guido Werner

Höchster künstlerischer Abschluss: Zwei Solistinnen machen im Exzellenzkonzert mit der Jenaer Philharmonie ihr Konzertexamen

Zwar spielt die ehemalige Bratschen-Studentin Liv Bartels bereits seit September 2014 in der Viola-Gruppe des MDR-Sinfonieorchesters Leipzig. Doch trotz ihres vorzeitigen Berufseinstiegs holt sie beim Exzellenzkonzert mit der Jenaer Philharmonie jetzt noch ihren Studienabschluss nach.

Die Bratscherin absolviert mit ihrem Auftritt am Donnerstag, 21. Januar um 20:00 Uhr im Volkshaus Jena den zweiten und letzten Teil ihrer Konzertexamensprüfung als höchstem künstlerischen Abschluss der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Liv Bartels, die in der Klasse von Prof. Erich Krüger studierte, spielt Ernest Blochs "Suite für Viola und Orchester".

Die weiteren Programmpunkte des Exzellenzkonzerts sind Peter I. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 in f-Moll sowie auch Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur KV 488. Die Solistin ist hier eine weitere Weimarer Absolventin: Die Pianistin Ekaterina Chernozub, die mit diesem Konzert ebenfalls ihr Konzertexamen abschließt.

Am Pult stehen mit Clemens Mohr und Johannes Braun zwei Masterstudenten der "Weimarer Dirigentenschmiede". Die Exzellenzkonzerte sind ein fester Bestandteil der seit über 50 Jahren bestehenden Kooperation mit den Jenaer Philharmonikern. Tickets gibt es bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de.

Dirigent Clemens Mohr hat schon mehrfach mit dem Jenaer Orchester gearbeitet. Er wird die Werke von Mozart und Bloch leiten. 1989 in Hamburg geboren, studierte er zunächst bei Prof. Wojciech Rajski in Frankfurt am Main, wechselte 2014 zu Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert nach Weimar.

Im zweiten Teil des Konzerts wird Johannes Braun Tschaikowskys vierte Sinfonie dirigieren. Braun studierte Musikwissenschaft und Geschichte in Heidelberg sowie Schulmusik in Karlsruhe, bevor er 2012 an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar wechselte, um bei Prof. Nicolás Pasquet und Markus L. Frank Orchesterdirigieren zu studieren. Seit 2014 ist er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats.

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