Sinfonia mit Solocello: Hochschulorchester spielt Werke von Prokofjew und Schostakowitsch in der Weimarhalle

Valentino Worlitzsch | Foto: Felix Broede

Sinfonia mit Solocello: Hochschulorchester spielt Werke von Prokofjew und Schostakowitsch in der Weimarhalle

Die Proben laufen längst auf Hochtouren: Den nächsten Höhepunkt des 150. Jubiläumsjahres der Weimarer Musikhochschule bildet der Auftritt des Hochschulorchesters am Donnerstag, 27. Januar um 19:30 Uhr in der Weimarhalle. Am Pult zu Gast ist Simon Gaudenz, Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie.

Er dirigiert Sergej Prokofjews Sinfonia Concertante op. 125 sowie Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141. Eintrittskarten zu 19 Euro, ermäßigt 15 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse. Es gilt die „2G plus“-Regel, die Platzkapazitäten sind begrenzt. 

Schostakowitschs letzte Sinfonie, seine fünfzehnte, beginnt mit einem humorvollen Scherzo, doch ab dem zweiten Satz ändert sich die Stimmung: Gefühle von Traurigkeit und Todessehnsucht schwingen in diesem berührenden sinfonischen Epilog mit. Gastdirigent Simon Gaudenz wird die Studierenden sicher durch das Spätwerk navigieren.

Eine üppige Klangfülle zeichnet auch die „Sinfonia Concertante“ Sergej Prokofjews aus, die dieser auf Anregung des Cellisten Mstislaw Rostropowitsch noch einmal gründlich überarbeitete. Dieses virtuose Orchesterkonzert mit Solocello zählt zu den energiereichsten und spieltechnisch anspruchsvollsten Werken seiner Art. 

Versiert den Bogen in die Hand nimmt hier der ehemalige Weimarer Cellostudent Valentino Worlitzsch, der mit diesem Auftritt den zweiten und letzten Teil seines Aufbaustudiums zum Konzertexamen abschließen wird. Dabei hat Valentino Worlitzsch als 1. Solo-Cellist des Gewandhausorchesters Leipzig längst den Sprung ins Berufsleben eindrucksvoll bewältigt.

Neben dem Abschlusskonzert seines Studiums in der Weimarhalle kehrt er auch sonst öfter an seine frühere Hochschule zurück: Er ist Lehrbeauftragter für Violoncello und Assistent des Weimarer Celloprofessors Wolfgang Emanuel Schmidt. 

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/150 

[21.01.2022]

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Jan Kreyßig
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