Für besondere Leistungen und Engagement: Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar vergibt 36 Deutschland-Stipendien

Deutschland-Stipendiat*innen 2020/21 vor dem Schloss Kromsdorf | Foto: Maik Schuck

Für besondere Leistungen und Engagement: Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar vergibt 36 Deutschland-Stipendien

Pandemiebedingt verspätet, dafür umso festlicher wurden am Donnerstag die Deutschland-Stipendien der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar für das Studienjahr 2020/21 offiziell überreicht. Dank der weiterhin tatkräftigen Mithilfe von Stiftungen, Unternehmen und privaten Förderern konnten insgesamt 36 Deutschland-Stipendien vergeben werden.

Feierlich überreicht wurden die Urkunden im Beisein einiger edler Spender von Hochschulpräsident Prof. Dr. Christoph Stölzl am Donnerstagabend, 15. Juli im Festsaal des Schlosses Kromsdorf.

Flankiert wurde die Verleihung als geschlossene Veranstaltung von einem wunderbaren Serenadenkonzert der Stipendiatinnen und Stipendiaten – von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ arrangiert für Streichquartett über virtuose Pop- und Jazz-Gesangseinlagen bis hin zum Allegro aus Johannes Brahms‘ Klarinettenquintett war für jeden Geschmack etwas dabei.

Gestaltet wurde der Abend von der Hochschule für Musik in Kooperation mit dem Verein Bürgerschloss und Kulturbrauerei Kromsdorf e.V. (Peter Möller) und dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (Ringo Siemon).

Über eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro im Zeitraum Oktober 2020 bis September 2021 durften und dürfen sich die Deutschland-Stipendiatinnen und -Stipendiaten freuen. Gewährt werden die Stipendien, die jeweils zur Hälfte von privaten Spendern und vom Bund finanziert werden, für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums oder besondere Erfolge. Berücksichtigt werden bei der Auswahl zudem außerschulisches oder außerfachliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

Größte Stipendiengeberin ist in diesem Studienjahr die Neue Liszt Stiftung / Carin Riesen Stiftung mit neun Deutschlandstipendien. Von ihnen profitieren Julietta Gulua, Anastasia Tkachenko und Kseniia Khlestkina (Gesang), Tatjana Sawjalow (Improvisierter Gesang), Louis Fourie (Opernkorrepetition), Paula Mengel (Viola), Mert Sanal (Gitarre) und Charlotte Skill (Klarinette).

Fünf Stipendien vergibt die DEA Musikstiftung Norwegen an Beatriz Aragon Carreno (Viola), Nikita Geller (Violine), Adam Baross (Klavier), Andrea Marques Sancho (Trompete) und Luisa Tavares Pimenta (Gesang).

Weitere fünf Stipendien, gefördert von der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld, gehen an Martha Flamm (Flöte), Julia Gromball (Gesang), Antonia Hadulla (Kontrabass) sowie Eloy Medina und Charlotte Thiele (Violoncello).

Dreifach großzügig ist zudem die Ernst-Freiberger-Stiftung mit Deutschland-Stipendien für Georgia Gounari (Gesang), Antonius Voigt (Violine) und Franz Hofereiter (Violoncello).  

Weitere drei Stipendien übernimmt die Hermes Arzneimittel GmbH für Marta Mestrovic (Oboe), Katerina Spanarova (Gesang) und Valerya Galimova (Gitarre).

Zwei Stipendien stiftet die Liselotte-Klein-Stiftung für Nicolas Absalom und Marija Tamkeviciute (Klavier).

Weitere neun edle Spender*innen ermöglichen mit ihrem Engagement jeweils Einzelstipendien: So erhält Claudia Foss (Improvisierter Gesang) ein von Dr. Karl Heinz Weiss unterstütztes Stipendium.

Die Ernst-Abbe-Stiftung Jena fördert Marta Kowalczuk (Komposition), Nico Wagner unterstützt Tobias Schöne (Violine) und die Hautarztpraxis Veronika Fünfstück kofinanziert das Stipendium von William McNeill (Horn)

Vom Engagement der Heyge-Stiftung profitiert Tim Model (Schulmusik), und die Feuerstein-Unternehmensbeteiligungen unterstützen großzügig Mihail Cunetchi (Akkordeon).

Last but not least gibt es noch drei anonyme Mäzene aus den Reihen der Professorinnen und Professoren der Weimarer Musikhochschule: Sie stiften Stipendien für Nikolaas Schmeer und Lucia Dagmar Birzer (Dirigieren) sowie Hannah Baumann (Oboe).

[16.07.2021]

Pressesprecher

Jan Kreyßig
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