Top of the World: Preisträgerkonzert mit dem Gewinner des Internationalen Klavierwettbewerbs in Tromsø (Norwegen)

Emanuel Rimoldi | Foto: Top of the World Piano Competition

Top of the World: Preisträgerkonzert mit dem Gewinner des Internationalen Klavierwettbewerbs in Tromsø (Norwegen)

Nur 2.000 Kilometer südlich des Nordpols, wahrlich ganz oben auf unserem Globus, liegt die norwegische Stadt Tromsø. Hier wurde jüngst der 3. Internationale "Top of the World" Klavierwettbewerb ausgerichtet, den der Italiener Emanuel Rimoldi gewann. Im Rahmen der hochkarätigen Preisträgerkonzertreihe des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule am Musikgymnasium Schloss Belvedere gastiert der gebürtige Mailänder nun in Weimar. Bei freiem Eintritt ist er am Donnerstag, 23. Januar um 18:30 Uhr im Großen Saal des Musikgymnasiums zu erleben.

Die Bedeutung eines Klavierwettbewerbs bemisst sich – auch – an den Dotierungen der Preise, die in Tromsø fürstlich sind: Emanuel Rimoldi durfte sich über 30.000 Euro für seinen 1. Preis freuen. Im Finale spielte er mit dem illustren "Arctic Philharmonia Orchestra". Von diesen fremden Ländern und Menschen erzählt der junge Pianist nun rein künstlerisch auch bei seinem Weimarer Debüt: Auf dem Programm stehen unter anderem die "Kinderszenen" op. 15 Robert Schumanns, die vierte Klaviersonate Sergej Prokofjews und die zwölfte Ungarische Rhapsodie Franz Liszts.

1986 in Italiens zweitgrößter Stadt Mailand geboren, erhielt Emanuel Rimoldi im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Seine Studien führten ihn später an das Mailänder Verdi-Konservatorium, wo er auch Cembalo- und Kompositionskurse belegte. Seit 2009 studiert Rimoldi am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Elisso Virsaladze. 2011 gewann er den 3. Preis sowie zwei Sonderpreise beim Internationalen Wettbewerb "Ettore Pozzoli di Seregno". Er konzertierte bereits in der großen Konzerthalle des Konservatoriums in Moskau, in der Glasunow-Halle in St. Petersburg, der Steinway Hall in London und im Gasteig in München – immer wieder auch mit eigenen Kompositionen.

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